Karasek steht auf alte Filmkomödien aus Hollywood

Literaturkritiker nennt in Reader's Digest seine Lieblingsfilme

Stuttgart (OTS) - Hellmuth Karasek, Kulturkritiker und Schriftsteller, lacht am besten über Filmkomödien aus Hollywood. Karasek hat sich in der Mai-Ausgabe von Reader's Digest als Kino-Kenner zu erkennen gegeben und die elf Filme ausgewählt, über die er am meisten lachen kann. Sein Fazit: "Es sind allesamt Klassiker aus Hollywood." Reader's Digest hat in der Mai-Ausgabe des Monatsmagazins dem Humor 30 Extra-Seiten gewidmet.

Karasek spricht von "Meilensteinen auf der holprigen Landstraße der Filmkomik", und er hat ein Faible für ältere Streifen -angefangen bei "Der General" mit Buster Keaton aus dem Jahr 1926. Ein Film, an dem der Kritiker vor allem die unendliche Serie von Missgeschicken, Verfolgungsjagden, technischen Pannen und Gefühlsverwirrungen schätzt, "die tragisch wären, machte sie das Pokergesicht Keatons nicht brüllend komisch".

Auch "Modern Times" mit Charles Chaplin gehört zu den Favoriten des Kino-Kenners. Ob Chaplin am Fließband, vor der Essmaschine, am Räderwerk oder als unfreiwilliger Revolutionär: Der Film aus dem Jahr 1936 habe den Albtraum der Industrie- und Kapitalwelt transportiert -und zwar mit Szenen, so Karasek, "deren Traurigkeit die Zuschauer vor Lachen schier zum Platzen bringt".

Aber natürlich finden sich auch andere Klassiker unter den Lieblingen Karaseks. So der Film "Big Business" (1929), in dem Stan Laurel und Oliver Hardy mitten im Sommer einfach Weihnachtsbäume verkaufen. Oder "Leoparden küsst man nicht" (1938) mit Katharine Hepburn und Cary Grant, die als disziplinierte Komödianten ein entfesseltes Liebespaar spielen.

Doch auch nach dem Krieg sorgte Hollywood immer wieder für Lacherfolge. Karaseks Favoriten: "Is' was, Doc?" (1972), eine turbulente Verwechslungskomödie, in der alles kaputt geht, nur nicht die Beziehung zwischen Barbra Streisand und Ryan O'Neal. Und "Mach's noch einmal, Sam" (1972), dem "wunderbaren Woody-Allen-Film", wie Karasek sagt, in dem sich "der komische Schmächtling und Schmachter mit seiner Traumrolle, dem Humphrey Bogart aus Casablanca, einlässt." Selbst in der filmischen "Neuzeit" hat Karasek noch einmal Grund zum Lachen gefunden. "Die nackte Kanone" (1988/91) sei ein Sinnbild dafür, wie man "das Action-Kino bis auf die Knochen blamiert", sagt der Kino-Kenner und fügt hinzu: "Die Gags und Dialoge, Parodien auf alles, was dem schlechten Geschmack heilig ist, sind so unterirdisch, dass ihre Komik wie Dynamit explodiert."

Die pdf-Datei enthält den vollständigen Artikel aus der Mai-Ausgabe des Magazins. Die Mai-Ausgabe von Reader's Digest ist ab dem 26. April 2004 an zentralen Kiosken erhältlich.

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ots Originaltext: Reader's Digest Deutschland

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