Gehrer: Österreich wieder im Herzen Mitteleuropas

Bauen wir gemeinsam an einem neuen Europa, damit die jungen Menschen in Europa Zukunft haben

Wien (OTS) - "Am 1. Mai treten zehn neue Länder der Europäischen Union bei. Österreich liegt damit wieder im Herzen Mitteleuropas. Dieses neue Europa heißt für uns alle, sich neuen Herausforderungen zu stellen, heißt aber auch neue Chancen wahrzunehmen. Mit dem heutigen Fest wollen wir dieses neue Europa willkommen heißen", begrüßte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer heute 300 Schülerinnen und Schüler aus Polen, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik, Ungarn und Österreich sowie ihre Amtskollegen aus den Nachbarländern im burgenländischen Kittsee.

Auf Initiative von Bildungsministerin Gehrer findet die Veranstaltung "Europe X-Large" heute auf Schloss Kittsee statt, das aufgrund seiner geographischen Lage ideal ist, um das neue Europa am Vorabend der Erweiterung willkommen zu heißen. Schülerinnen und Schüler aus Österreich und den Nachbarländern präsentieren ihre grenzüberschreitenden Schulprojekte und lassen gemeinsam mit Gehrer und ihren Amtskollegen der Nachbarländer als symbolischen Willkommensgruß hunderte Luftballone steigen. Die Grenzen der Nachbarländer werden auf einer übergroßen Landkarte symbolisch mit Fotos der Kinder und Jugendlichen überdeckt.

"Das heutige Fest wollen wir als Chance nutzen, Kontakte zu knüpfen, die Zusammenarbeit zu stärken und Freundschaften zu schließen", so Gehrer. "Für Österreich ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit seit vielen Jahren ein großes Anliegen. Vor zwei Monaten haben wir die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit in der "Bildungsregion Mitteleuropa" in einem gemeinsamen Memorandum konkret vereinbart."

Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Nachbarschafts-Erweiterung hob Gehrer das Engagement von Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner hervor. "Für Benita Ferrero-Waldner ist die EU-Erweiterung nicht nur eine Priorität der österreichischen Außenpolitik, sondern ein echtes Herzensanliegen, das sie in den letzten Jahren mit Weitblick und großem Engagement verfolgt hat. Mit ihrem Einsatz hat sie wesentlich zur Bildung regionaler Partnerschaften in Europa beigetragen." Abschließend dankte Gehrer allen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. "Ganz besonders danke ich jenen, die in der Vergangenheit die Zusammenarbeit mit Polen, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn gepflegt haben. Durch ihre Arbeit wurde die Basis für das gemeinsame Europa der 25 gelegt. Heute rufe ich allen zu: Bauen wir gemeinsam an einem neuen Europa, damit die jungen Menschen in Europa Zukunft haben."

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