VP-Strobl: Bürgerinitiative reine Parteiveranstaltung der SPÖ

Wien (VP-Klub): "Die sogenannte Bürgerinitiative für Schulqualität ist nichts anderes als eine ganz gewöhnliche SPÖ-Agitationsplattform, wie viele andere gescheiterte Unternehmungen der SPÖ auch, die von der Verbreitung von Halbwahrheiten und Desinformation lebt", betont der Bildungssprecher der ÖVP-Wien, LAbg. Walter Strobl.

Schon allein die Tatsache, dass nicht der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft genannt wird, sondern der SPÖ-Stellvertreter, zeige, wo der Hase im Pfeffer ist. Darüber hinaus sei der Dachverbandsvorsitzende nicht nur SPÖ-Mitglied, sondern Mandatsträger der SPÖ-Fraktion im Kollegium des Wiener Stadtschulrates. Damit sei klar, was bezweckt werden soll. Es gehe nicht um ein Bildungsanliegen, sondern darum, von den Unzulänglichkeiten vor allem der Wiener SPÖ im Bildungsbereich abzulenken.

"Ich vermisse die kritischen Stimmen in Wien. Wien kann durch die vorhandene Lehrerkontingentierung die gigantisch hohe Klassenschülerzahl von 27 oder 29 Kinder pro Klasse sofort auf 20 senken. Wer Reformen einfordert, soll gleich dort beginnen, wo er sie selbst umsetzen und vorzeigen kann", betont Strobl in Anspielung auf die Tatsache, dass beide SPÖ- Vertreter der Bürgerinitiative in Wien aktiv sind.

Es sei zu durchsichtig und der Versuch einer Täuschung der Öffentlichkeit hier von einer offiziellen Plattform zu reden. Nachdem sich Gusenbauer nun schon mehrfach erfolglos in Bildungspolitik versucht habe und zuletzt in Ermangelung eigener Kompetenzen im Bildungsbereich ein SPÖ-Kompetenzzentrum vorgestellt habe, versuche es nun die SPÖ über die Eltern-Gewerkschaftsschiene. "Wer aber vor den Wahrheiten weiterhin die Augen verschließt und nur billige Parteiagitation betreibt, darf sich nicht wundern, in der Öffentlichkeit nicht ernst genommen zu werden. Aber vielleicht hilft auch hier die Gründung eines Kompetenzzentrums?", fragt der VP-Bildungssprecher abschließend.

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