Strasser will Exekutivbeamte für dumm verkaufen

Mit einem Trick will sich der Innenminister Kosten ersparen

Wien (Exekutivgewerkschaft) - "Wenn es gegen die Exekutivbeamten geht ist dem Innenminister kein Trick zu schmutzig", sind der Vorsitzende der Kriminalbeamtengewerkschaft Gottfried Haselmayer, der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft Franz Pail und der stellvertretende Vorsitzende der Gendarmeriegewerkschaft Kurt Kaipl über das jüngste Vorgehen von Innenminister Strasser empört.++++

Ab 1. Juni soll bei der Exekutive das neue Dienstsystem erprobt werden. Der Innenminister versprach den betroffenen BeamtInnen für die drei Monate eine Belobigung von 150 Euro und für die zusätzlichen Wochenenddienste pro Stunde zwei Euro 91 Cent. Insgesamt macht das 325 Euro aus. Strassers Trick: Müsste er nach dem geltenden Besoldungsrecht entlohnen würde jeder Beamte 900 Euro an Überstundenzuschlägen bekommen. Nach Adam Riese verliert daher jeder Beamte in der Erprobungsphase 575 Euro.

Haselmayer, Pail und Kaipl: "Strasser will die ExekutivbeamtInnen für dumm verkaufen. Dieser Minister muss endlich gestoppt werden."(ff)

ÖGB, 23. April
2004
Nr. 269

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