"Treffpunkt Kultur" am 26. April im ORF

John Grisham - Der Meister des Justizthrillers im Exklusivinterview

Wien (OTS) - Barbara Rett präsentiert in "Treffpunkt Kultur" am Montag, dem 26. April 2004, um 22.30 Uhr in ORF 2 u. a. folgende Themen:

Heiliger Zorn: John Grisham - Der Meister des Justizthrillers im Exklusivinterview

John Grisham, der große Moralist und Meister des Suspense, hält bei einer Weltauflage seiner Thriller von 112 Millionen Exemplaren - und bürgt dennoch für literarische Qualität. Gezeichnet in nuanciertem Lokalkolorit der US-Südstaaten, sind seine Romane Sittenbilder, die die gesellschaftlichen und moralischen Fragen unserer Zeit destillieren. Seiner Stoffe nehmen sich Hollywoods renommierteste Regisseure an: Sydney Pollack, Joel Schumacher, Francis Ford Coppola und Robert Altman legten exemplarische Verfilmungen vor. Nun kommt ein neuer Grisham ins Kino: "Runaway Jury" wartet mit Starbesetzung auf: Dustin Hoffman, Gene Hackman und John Cusack. "Treffpunkt Kultur" stellt den neuen Film vor und bittet John Grisham zum Exklusivinterview.

Kino-Gigant: Eric Pleskow - Der Viennale-Präsident wird 80 und ist live im Studio

1939 musste er Österreich verlassen, in den USA machte er eine exemplarische Karriere als Hollywood-Mogul: Viennale-Präsident Eric Pleskow, der am 24. April seinen 80. Geburtstag feiert. Nicht weniger als 14 Oscars säumen seinen Weg, mit Kultfilmen wie "Einer flog über das Kuckucksnest", "Roxy", Woody Allens "Annie Hall", "Platoon", "Der mit dem Wolf tanzt" oder "Das Schweigen der Lämmer" schrieb er Filmgeschichte. Die abgewirtschafteten United Artists strukturierte er zur Hitfabrik um und verewigte sich als Mitbegründer von Orion Pictures. "Treffpunkt Kultur" zeichnet ein Porträt des Kinomagiers -Eric Pleskow ist live zu Gast im Studio.

Marlene Streeruwitz: Sex und Politik: "Jessica, 30." - Porträt einer Generation

"Eigentlich wollte ich ja einen Porno schreiben", resümiert Marlene Streeruwitz die Arbeit an ihrem jüngsten Roman. "Aber das ist es ja dann doch nicht geworden. Ganz im Gegenteil." Ein Scheitern, das sich auf anderer Ebene als höchst gelungen erweisen sollte: "Jessica, 30." ist der innere Monolog einer jungen Journalistin, die nicht zufällig denselben Vornamen trägt wie die Hauptdarstellerin aus "Sex and the City". Doch anstatt einem flirrenden Glamourlife nachzuhängen, tappt sie unversehens in die Fallen einer neoliberalen Gesellschaft. Und sie wird zum Opfer einer österreichischen Monica-Lewinsky-Affäre. Ein Opfer, das lernt, sich zu wehren. "Jessica, 30." ist ein Sittengemälde, das Porträt einer Generation sowie ein Kolportageroman - und überrascht vor allem durch seine Sprache. Statt aggressiv interpunktierten Satzfragmenten schreibt die Autorin in fast meditativen Gedankenketten: Scharfe Gesellschaftskritik aber bleibt. "Treffpunkt Kultur" bittet Marlene Streeruwitz zum Interview.

On the road (to nowhere): David Byrne - Der "Talking Head" gastiert beim donaufestival

Seine minimalistischen Fotoarbeiten sind in Galerien auf der ganzen Welt gefragt, er ist Oscar-gekrönter Filmkomponist - und einer der Talking Heads: David Byrne. Außerdem ist Byrne Chef des World-Music-Labels "Luaka Bop". Mit neuen Songs und alten Hits ist er am 26. April Gast des donaufestivals. "Treffpunkt Kultur" berichtet unmittelbar nach dem Konzert in der Alten Werft Korneuburg.

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