AK begrüßt Klarstellung des Wirtschaftsministeriums

Linz (OTS) - "Ich freue mich, dass das Wirtschaftsministerium
rasch auf unsere Kritik reagiert und klargestellt hat, dass der staatliche Insolvenzfonds für Dienstnehmeransprüche wie bisher aufkommen wird!" stellt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer fest. "Damit ist eine wochenlange Unsicherheit beendet worden. Denn der Insolvenzfonds ließ verlauten, dass er künftig bei Verkauf eines in Konkurs gegangenen Unternehmens die Dienstnehmeransprüche dem Käufer anlasten will. Das hätte alle Kaufinteressenten vertrieben und die Weiterführung des Unternehmens verhindert!"

Gestern Vormittag übte die AK Oberösterreich harte Kritik an den Absichten des Insolvenzfonds, von der jahrzehntelang bewährten Praxis bei der Abgeltung von Dienstnehmeransprüchen abzugehen: Das sei rechtlich absurd und gefährde viele Arbeitsplätze. Am Nachmittag stellte das Wirtschaftsministerium klar, dass der Kurswechsel des Insolvenzfonds nicht vollzogen werde.

Aktueller Anlassfall war das laufende Insolvenzverfahren der Firma Strasser Steinbau GmbH in St. Martin im Mühlkreis.

"Dort können die Mitarbeiter jetzt aufatmen, denn damit dürfte die Weiterführung des Unternehmens gerettet sein!" sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. "Wir freuen uns mit ihnen. Wir gehen davon aus, dass die Aussage des Ministeriums für alle künftigen Fälle gilt und nicht versucht wird, doch noch offene Dienstnehmeransprüche auf Käufer abzuwälzen!"

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