Razborcan: Schließung des BGK Wien-Umgebung gefährdet Sicherheit

4-Parteienantrag im Landtag geplant

St. Pölten (SPI) - Im, bereits dem Ministerrat vorgelegten, "Team 04-Projekt" wird vorgeschlagen, das Bezirksgendarmeriekommando Wien-Umgebung aufzulösen, und die betroffenen Gebiete verschiednen anderen Kommanden zu unterstellen. "Bei einer Auflösung der derzeit bestehenden und langjährig bewährten Struktur befürchte ich massive Verschlechterungen für den Bezirk. Bereits jetzt muss ein dramatisches Ansteigen der Kriminalität festgestellt werden, eine Schließung des Bezirkskommandos würde die Situation noch weiter zuspitzen", erklärt LAbg. Gerhard Razborcan die Gründe für die von ihm ins Leben gerufene Initiative im NÖ-Landtag. "Ich werde daher bei der kommenden Landtagssitzung einen Antrag einbringen, in dem die Landesregierung aufgefordert wird, sich bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, dass die derzeitige Exekutivstruktur mit einem Bezirksgendarmeriekommando Wien- Umgebung auch bei einer Änderung der Exekutivstruktur, also der Bildung eines einheitlichen Wachkörpers, erhalten bleibt. Ich werde mich bemühen, in dieser wichtigen Frage einen gemeinsamen Antrag aller im Landtag vertretenen Parteien zu erreichen", so Razborcan.****

Auch in Krisensituationen, wie z.B. Naturkatastrophen, wo es auf rasche und gute Kommunikation ankommt, würde die Auflösung des BGK Wien-Umgebung Nachteile mit sich bringen. "Der Bezirkseinsatzleitung würde dann nicht mehr wie bisher ein Bezirksgendarmeriekommando angehören, sondern drei fremde Bezirkskommanden mit komplizierter Verantwortungsstruktur", so Razborcan weiter. "Ich appelliere daher dringend an alle Abgeordneten, sich meinem Antrag anzuschließen. Es geht mir in keiner Weise um parteipolitisches Kalkül, sondern um die Aufrechterhaltung bewährter Strukturen im Interesse der Bevölkerung. Die Sicherheit der Menschen und die Arbeitsbedingungen der Beamten dürfen nicht dem Sparstift zum Opfer fallen", so Razborcan abschließend.
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