Ferrero-Waldner: Meine Erfahrung ist mein Kapital

Abschlussveranstaltung des Präsidentschaftswahlkampfes in Niederösterreich

Baden, 23. April 2004 (ÖVP-PD) Sie bringe viel Erfahrung mit und diese Erfahrung sei ihr Kapital - das wolle sie "den Österreicherinnen und Österreichern zu Füßen legen", sagte gestern, Donnerstag, Präsidentschaftskandidatin Dr. Benita Ferrero-Waldner bei der Abschlussveranstaltung ihres Präsidentschaftswahlkampfes in Baden. Sie werde als Bundespräsidentin werben für Österreich, für die Wirtschaft, für die Wissenschaft, für den Tourismus, die Kultur, den Sport, einfach für alles, was den Menschen in diesem Land wichtig sei, betonte die Ministerin. ****

Der 1. Mai sei für sie als Chefverhandlerin der EU-Erweiterung einer der wichtigsten Tage. Die Erweiterung sei die Aufgabe und Chance, mit der Österreich "wieder in die Mitte Europas" rücke und die man nützen müsse, so Ferrero-Waldner. Die Sicherung des Standortes Österreich sei heute das allerwichtigste, und könne am allerbesten dadurch verteidigt werden, indem man die "Exportwirtschaft in den Mittelpunkt stellt und fördert".

Als Bundespräsidentin werde die Außenministerin aber auch die großen Fragen der Sicherheit und Stabilität bzw. die großen Fragen der Gesellschaft ansprechen, um in der Gesellschaft ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Man müsse ausgeglichene, faire und nachhaltige Lösungen finden für die Fragen der Generationen. Einerseits die Sicherung der Pensionen für jene Menschen, die Österreich aufgebaut haben, andererseits müsse man auch die Verantwortung für die Jungen tragen. Sie sehe die Hofburg als einen "Raum des Dialoges, als einen Raum der Versöhnung", in dem neue Lösungsansätze erarbeitet werden und dafür hätten Frauen eben mehr Fingerspitzengefühl.

In der Zeit einer Leistungsgesellschaft müsse man allerdings auch an die sozial Schwächeren denken und dürfe diese nicht vergessen. Aus diesem Grund werde sie eine "Anwältin der Menschlichkeit" sein.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll werde immer wieder gefragt, was denn eigentlich das Besondere an Benita Ferrero-Waldner sei, welches Argument für sie spreche und darauf frage er immer: Ein Argument? Es gebe unzählige. Österreich befinde sich sei Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, in einer der bedeutendsten Entwicklungsphasen, die man sich in dieser Generation vorstellen könne. "Es ist nicht egal, wer nach dem 25. April an der Spitze des Staates steht, schon gar nicht für Niederösterreich", so Pröll.

Auch wolle er nicht vergleichen, wer der beiden Präsidentschaftskandidatin in den Jahren der Vorbereitung auf die europäische Perspektive bei den Österreicherinnen und Österreichern gestanden sei. Niederösterreich sei jene Region, die am besten auf die Erweiterung vorbereitet sei und das habe man in erster Linie der Partnerschaft mit Benita Ferrero-Waldner zu verdanken.

Die Zeit der Sanktionen sei eine harte Zeit für die Republik gewesen und der Vergleich zwischen den beiden Kandidaten mache sicher, "der eine zurückgezogen, die andere klar an der Spitze jener, die nicht an sich, sondern die an Österreich gedacht haben", bekräftigte der Landeshauptmann. In Wahrheit gebe es keine Alternative zu Benita Ferrero-Waldner für Niederösterreich, so Pröll abschließend.

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