ÖVP gegen Blanko-Zustimmung zum ESG-Kauf

Finanzierung schwächt Wohnbauförderung weiter - Wohnbaugipfel verlangt

Klagenfurt (OTS) - Die ÖVP stehe auf Seiten der Kärntner Mieterinnen und Mieter, wenn sie sich gegen den planlosen Ankauf der ESG vom Bund durch das Land ausspreche, erklärte heute ÖVP-Wohnbausprecher LAbg. Ferdinand Hueter. Der Preis, den das Land an den Bund für die ESG-Wohnungen zu zahlen habe, sei noch gar nicht fixiert, eine Blanko-Kaufzusage des Landes daher politisch höchst unklug, erklärte Hueter: "Zuerst wird verhandelt, dann wird gekauft. Was jeder Bürger weiß, wenn er sich ein Auto anschafft, sollte auch für FPÖ und SPÖ gelten - umso mehr, wenn es dabei um Millionen Euro geht."

Sollte der nicht feststehende Kaufpreis aus Mitteln der Wohnbauförderung, etwa durch den vorzeitigen Verkauf weiterer aushaftender Darlehen, finanziert werden, so schwäche dies die Wohnbauförderung in Kärnten weiter, warnte Hueter. Deshalb
sei es durchaus sinnvoll, auch die Städte, die zum Teil sogar ihr Interesse angemeldet hätten, in die Kaufabsichten einzubeziehen.

Zur Klärung dieser offenen Fragen regte Hueter erneut einen Kärntner Wohnbaugipfel an, um auf Parteien- und Expertenebene die künftige Vorgangsweise auf breiter Basis zu beraten: "Schnellschüsse gehen bekanntlich oft daneben, und dafür sind uns die Mieterinnen und Mieter in Kärnten zu wichtig."

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