Schulprojekt fördert Begegnung der Generationen

Schüler machen regelmäßig Besuchsdienst in Altenheimen - Ziel: mehr Verständnis und gegenseitiges Lernen zwischen Alt und Jung

Klagenfurt (LPD) - Eine neue Initiative zur Begegnung zwischen
Alt und Jung und zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses zwischen den Generationen wurde heute, Donnerstag, im Städtischen Altenheim Hülgerthpark Klagenfurt gestartet. Das einmalige Projekt unter dem Motto "Ein Stück des Weges miteinander gehen" wurde von Volksschulen, Caritasschulen und Höheren Bildungslehranstalten auf Initiative von Seniorenreferent Landeshauptmann Jörg Haider ins Leben gerufen. Vorgesehen ist ein kontinuierlicher wöchentlicher Besuchsdienst von Schülern aus Pflicht- und Berufsbildenden Schulen bei älteren Menschen in Heimen, um mit ihnen zu plaudern, spazieren zu gehen usw. Die Aktion versteht sich auch als Hilfestellung gegen zunehmende Vereinsamung.

Wie Landesschulinspektorin Renate Kanovsky-Wintermann und Projektleiter Direktor Wilfried Hude (Fachschule für Sozialberufe) betonten, gehe es bei diesem Projekt um die gegenseitige Wertschätzung und den Respekt zwischen den Generationen. Es trage dazu bei, Solidarität und Humanität zu leben und zu fördern. Ideengeber zu diesem Projekt, so Kanovsky-Wintermann, sei Landeshauptmann Jörg Haider gewesen, der vor längerem einen sozialen Beitrag seitens der Schulen zum besseren Generationenverhältnis eingefordert hatte.

Jeder solle das Gefühl bekommen, dass es etwas bringe, wenn füreinander Verständnis gefördert und Alt und Jung voneinander lernen. Das Projekt, das auch dokumentiert wird, könne ausgeweitet werden, wenn es funktioniere. Er sei zuversichtlich, dass diese Initiative erfolgreich sein werde, so Haider. Der Landeshauptmann regte an, auch gemeinsame Besuche durchzuführen, so könnten die Schüler mit alten Menschen beispielsweise das Museum Moderner Kunst in Klagenfurt (MMKK) oder auch die kommende Wassererlebnisausstellung im Oberen Mölltal besuchen.

An der Startveranstaltung im Hülgerthpark, untermalt mit Musik und Gesang der Volksschulen 11(unter Leitung von Ilse Fina) und St. Ursula Klagenfurt (Leitung Ulrike Aiglsperger), nahmen neben zahlreichen Altenheimbewohnern und Schülern auch Klagenfurts Sozialstadtrat Christian Scheider, Landesschulratspräsident Heiner Zechmann und Ferdinand Mossegger von der Sozialabteilung der Stadt Klagenfurt teil. Mit diesem Brückenbauen zwischen den Generationen und dem Miteinandergehen wolle man ein Signal über Klagenfurt hinaus setzen, so Scheider. Der Landeshauptmann überreichte den aktiven Schülern noch Uhren und T-Shirts als Geschenk.
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