Schierhuber: Kohäsionspolitik wichtiger denn je!

Einheitlicher Fonds für Maßnahmen im ländlichen Raum

Strassburg, 22. April 2004 (ÖVP-PK) "Das Europäische Parlament hat heute eine gute und zufrieden stellende Position zur EU-Kohäsionspolitik beschlossen. In einer erweiterten Europäischen Union ist eine effiziente Kohäsionspolitik wichtiger denn je, um die sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede so gering wie möglich zu halten", sagte heute, Donnerstag, die ÖVP-Europaabgeordnete Agnes Schierhuber als Verfasserin der Stellungnahme des Agrarausschusses zur ländlichen Entwicklung im Anschluss an die Plenarabstimmung in Strassburg. "Eines ist aber auch klar: Die Gemeinsame Agrarpolitik und die ländliche Entwicklung als ihre zweite Säule können diese Aufgabe nicht allein erfüllen. Wir brauchen auch weiterhin darüber hinaus Mittel. Die Programme zur ländlichen Entwicklung müssen jedoch so klar positioniert werden, damit deren Finanzierungsmittel im Zusammenhang mit der GAP und somit bei der aktiven Landwirtschaft verbleiben", betonte die österreichische Bauernvertreterin. ****

Schierhuber begrüßte, dass das Europäische Parlament eine Weiterführung des Leader-Ansatzes forderte und vor allem auch der Situation der Junglandwirte besondere Aufmerksamkeit schenken will. "Ebenfalls zu begrüßen und unterstützen ist die Absicht der Kommission einen einheitlichen Fonds für Maßnahmen der ländlichen Entwicklung zu schaffen. Das kann zu einer weiteren Vereinfachung der Abläufe beitragen. Wichtig ist auch, dass die ländlichen Entwicklungsprogramme weiterhin horizontaler Natur bleiben und sich somit auf alle Regionen erstrecken", so Schierhuber als Berichterstatterin des Landwirtschaftsausschusses zur Kohäsionspolitik.

Auch und gerade nach der Erweiterung wird der ländliche Raum einen Großteil der Fläche einnehmen und einen großen Teil der EU-Bevölkerung umfassen. "In Österreich leben zwei Drittel der Menschen im ländlichen Raum. Politik für den ländlichen Raum ist daher nicht nur Politik für die Landwirtschaft, sondern eine Politik für die Menschen. Nur ein aktiver und attraktiver ländlicher Raum ist lebenswert", betonte Schierhuber abschließend.

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