Strache: Gleitsmann allein auf weiter Flur

Wirtschaftskammer ist auffallend uninformiert

Wien, 2004-04-22 (fpd) - "Hauptverbands-Vizepräsident Martin Gleitsmann steht seit heute allein auf weiter Flur", so heute der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache anläßlich der Aussagen von Wirtschaftkammer-Präsident Christoph Leitl zum Wiener Kassenstreit. "Sogar sein eigener Chef in der Wirtschaftskammer geht zu Gleitsmann auf Distanz und wünscht weniger Politiker im Hauptverband", so Strache. *****

Auch Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat hatte unmittelbar nach der Einschau in die Wiener Kasse bestätigt, daß der Ärztevertrag nicht das Problem ist. "Bis heute hat Gleitsmann nicht gesagt, was er denn im Vertrag geändert haben möchte. Wenn die Wirtschaftskammer schon die Mehrheit in der Selbstverwaltung hat, dann soll sie schleunigst ihre Konzepte zur Sanierung der Krankenkassen auf den Tisch legen", forderte Strache von den ÖVP-Verwaltungsräten im Hauptverband.

Zu den Forderungen von Leitl, nur Manager im Hauptverband zu beschäftigen hinter denen ein starker Aufsichtsrat steht meinte der Wiener FPÖ-Obmann: "Die Geschäftsführung des Hauptverbandes hat bereits befristete leistungsbezogene Managerverträge, nur hat der ÖVP-dominierte Verwaltungsrat allen voran Gleitsmann, die Zielvorgaben erst im nachhinein beschlossen. Wenn die Wirtschaftskammer weiter so im Gesundheitsbereich dilettiert darf sie sich nicht wundern wenn sie bei der Hauptverbandsreform an Mitspracherechten verlieren wird", schloß Strache. (Schluss) HV nnnn

Rückfragen & Kontakt:

FP-Wien 4000-81794

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0004