Amon: Partnerschaftliche Entscheidungen für Zusammenleben an der Schule treffen

Vereinbarungskultur entwickeln, anstatt künstliche Konflikte in die Schulen zu tragen

Wien, 22. April 2004 (ÖVP-PK) Zur Diskussion um Bekleidungsvorschriften an Schulen erklärte heute, Donnerstag, ÖAAB-Generalsekretär ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon, er sei dafür, Schulautonomie ernst zu nehmen, "nur bedeutet das im konkreten Fall, mit den Schulpartnern gemeinsam Entscheidungen für das Zusammenleben an der jeweiligen Schule zu treffen". Nach der Abschaffung einer zentralen Schulordnung für ganz Österreich habe man den Schulpartnern dafür mit den Verhaltensvereinbarungen ein geeignetes Instrument in die Hand gegeben. "Dass aber ohne Einbeziehung der Schulpartner von oben herab Kleidungsvorschriften erlassen werden, kann nicht der geeignete Weg sein", so Amon. ****

Gerade die Frage der Kleidung an der Schule könne keinesfalls von oben herab verordnet werden. Durch gemeinsam mit den Schulpartnern Lehrer, Eltern und Schüler erarbeitete Verhaltensvereinbarungen sei es nun möglich, eben solche Konfliktbereiche auszudiskutieren und partnerschaftlich im Konsens zu lösen. "Es geht darum, eine echte Vereinbarungskultur an unseren Schulen zu entwickeln und nicht durch von oben herab verordnete Pauschalvorschriften künstlich unnötige Konflikte in die Schulen zu tragen", schloss Amon.

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