Amon: Schluss mit dem Schüren von Neidkomplexen

Qualität des Unterrichts hängt maßgeblich von der Motivation der Lehrerinnen und Lehrer ab

Wien, 22. April 2004 (ÖVP-PK) "Ich begrüße das Vorhaben von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer, das Nachmittagsangebot an unseren Schulen bis zum Ende dieser Legislaturperiode um 20 Prozent auszubauen, sehr. Für diese Ausweitung der Betreuungsangebote sind bereits entsprechende Mittel in der Höhe von neun Millionen Euro vorgesehen, die zielgerecht eingesetzt werden sollen", erklärte heute, Donnerstag, ÖVP-Bildungssprecher und ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon. ****

Nicht zuletzt deshalb, weil immer mehr Frauen berufstätig seien, müsse man danach trachten, das Angebot an freiwilligen Betreuungsplätzen zu erhöhen. "Die Vereinbarkeit von Familie und beruflicher Karriere ist eine wesentliche Herausforderung dieser Zeit. Dieser Herausforderung stellen wir uns", erklärte Amon weiter. "Der Ausbau der Nachmittagsangebote um 20 Prozent ist ein erster, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Durch eine gezielte Bedarfserhebung wird der tatsächliche Bedarf erhoben. Diese Vorgangsweise ist sehr zu begrüßen", stellte Amon klar.

Eine klare Absage erteilte Amon dem Vorstoß des FPÖ-Abgeordneten Max Walch, der die Nachmittagsbetreuung "hauptsächlich durch eine erhöhte Anwesenheitspflicht der Lehrer" fordert. "Es muss endlich Schluss sein mit dem Schüren von Neid, dass sich Lehrerinnen und Lehrer ihre Zeit am Nachmittag frei einteilen können. Ein Pädagoge muss sich auf den Unterricht vorbereiten, Hausaufgaben und Schularbeiten korrigieren und sich fachlich weiterbilden", so Amon weiter. "Die Qualität des Unterrichts und des Bildungssystems hängt nicht zuletzt von der Motivation des Lehrpersonals ab. Durch Vorschläge wie denen des Kollegen Walch wird die Motivation unserer ausgezeichneten Lehrerinnen und Lehrer sicher nicht gehoben", so Amon abschließend.

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