Lopatka: Bin gespannt auf Offenlegung der SPÖ-Wahlkosten

SPÖ hat Kostengrenze für Inserate bereits jetzt überschritten

Wien, 22. April (ÖVP-PK) Während sich SPÖ-Kandidat Heinz Fischer im Schlafwagen auf Österreich-Tour befinde, habe die SPÖ die im Fairness-Übereinkommen festgeschriebene Obergrenze für Inseratekosten längst überschritten, sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka ****

"Man darf gespannt sein", so Lopatka auf die Ankündigung von SP-Bundesgeschäftsführer Darabos, wonach die SPÖ die Kosten für den Präsidentschaftswahlkampf jederzeit offen legen könne. "Nach unserer genauen Aufstellung hat die SPÖ im bisherigen Präsidentschafts-Wahlkampf für 91 Inserate insgesamt 796.130,23 Euro ausgegeben. Das sind 113,73 Prozent der im Abkommen vereinbarten Höchstsumme." Die SPÖ habe also die Kosten in diesem Bereich bereits jetzt um insgesamt 13,73 Prozent überschritten. Die ÖVP liege demgegenüber mit 502.490,75 Euro für 42 Inserate deutlich unter der vereinbarten Summe. "Das entspricht 71,78 Prozent, wir haben die vereinbarten Kosten für Anzeigen also bisher bei weitem noch nicht ausgeschöpft", so Lopatka.

Auch die Kritik von Darabos an Ferrero-Waldners Ankündigung, als Bundespräsidentin auf außenpolitischer Ebene arbeiten zu wollen, kritisierte Lopatka. "Die SPÖ wertet dies als Disqualifikation für das Amt, weil Heinz Fischer in diesem Bereich eben bei weitem nicht über Dr. Benita Ferrero-Waldners Erfahrung verfügt", so der ÖVP-Generalsekretär.

"Während sich Heinz Fischer im Schlafwagen durch Österreich bewegt, ist die ÖVP-Kandidatin mit Sieben-Meilen-Stiefeln unterwegs", sagte Lopatka. "Dadurch werden die SPÖ-Spitzen nervös und versuchen die Arbeit der Kandidatin in allen Bereichen schlecht zu machen", so der ÖVP-Generalsekretär abschließend.

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