Hufnagl: Maresch gegen sinnvolle Abfallvermeidung

Kritik an Handy-Recycling-Projekt geht ins Leere

Wien (SPW-K) - "Das ist bezeichnend für die grüne Sinn-Krise", kommentierte Heinz Hufnagl, Vorsitzender des Gemeinderatsausschuss für Umwelt, die heutigen Äußerungen von Grünen-Umweltsprecher Maresch zum von der Initiative Abfallvermeidung geförderten Handy-Recycling-Projekt der mobilkom austria: "Maresch verabschiedet sich damit endgültig von den langjährigen Forderungen seiner eigenen Partei nach sinnvollen Abfallvermeidungsprojekten. Und das, obwohl bei den von der Stadt Wien geförderten Maßnahmen die größtmögliche Transparenz ohne jedwede politische Einflussnahme gegeben ist", betonte der Mandatar in seiner Replik im Pressedienst der SPÖ Wien.

Tatsache sei, so Hufnagl weiter, dass das Projekt der mobilkom austria von einer internationalen unabhängigen Jury unter Vorsitz von Dr. Walter R. Stahel, Direktor des Institutes für Produktdauer-Forschung in Genf, zur Förderung empfohlen wurde. "Die Politik ist dieser wohlbegründeten Empfehlung gefolgt", so der Ausschussvorsitzende, "genau so wie bei den anderen 23 aus insgesamt 61 bei der MA 22-Umweltschutz eingereichten Projekten zur Verringerung des Müllbergs ."Wenn eine begrüßenswerte Großaktion zur Sammlung von Althandys erstmalig auf den Plan tritt, ist es wohl unvermeidlich, dieses Projekt entsprechend zu bewerben, die Kritik an den angeblich so hohen Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit geht daher gänzlich ins Leere. Gerade zu naiv ist es, Maßnahmen gegen den Elektronikschrott durch Investitionen für kompostierbare Verpackungen ersetzen zu wollen. Bei so viel ´grüner Innovation´ versteht man, dass Mag.Chorherr müde geworden ist, den Grünen Klub zu leiten", meinte Hufnagl.

Abfallvermeidung stehe trotz "grüner Querschüsse" weiterhin an erster Stelle im Wiener Abfallwirtschaftskonzept, schloss Hufnagl:
"Die Stadt Wien fördert einschlägige Projekte mit jährlich fünf Millionen Euro. Und das sehr erfolgreich, wie auch das Beispiel Alt-Handy-Recycling zeigt: Die mobilkom austria hat aufgrund der positiven Erfahrungen in Wien beschlossen, das Projekt auf ganz Österreich auszudehnen." (Schluss)

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