Darabos: Heinz Fischer gibt den Menschen Sicherheit

SPÖ-Kandidat hat den aktiveren und dynamischeren Wahlkampf geführt und auf Inhalte gesetzt

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos sieht dem Wahltag optimistisch entgegen: Im Rahmen der Wahlauseinandersetzung sei ganz deutlich geworden, dass SPÖ-Kandidat Heinz Fischer der politischere Kandidat sei, der den Menschen Sicherheit gibt und "am besten für das Amt des Bundespräsidenten geeignet ist". Fischer habe auch den aktiveren und gerade in der Endphase dynamischeren Wahlkampf geführt. Um in der Sprache des Bergsteigers Fischer zu reden, meinte Darabos: "Fischer steht knapp vor dem Gipfel, den er schnell und zügig erklimmt, während der Gegenkandidatin die Luft auszugehen scheint." In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures verwies Darabos auch darauf, dass Fischer sein Amtsverständnis konkret dargelegt habe. Mit der Initiative www.digitalehofburg.at habe Fischer deutlich gemacht, dass er eine Modernisierung des Amtes, hohe Transparenz und den Dialog mit den Bürgern wolle. ****

Während Heinz Fischer mit dem Projekt "Digitale Hofburg" auch auf den intensiven Kontakt und die Präsentation der Arbeit der NGOs setze und - als symbolische Antwort auf die Frauenpolitik von Schwarz-Blau - einen Preis für "besondere Leistungen zur Gleichstellung von Frauen" ausschreiben werde, sei von Ferrero nur zu erfahren, dass sie "Türen und Tore" öffnen will. In ihrer Funktion als Außenministerin habe sie das allerdings nicht getan, im Gegensatz zu Fischer, der das im Nationalrat schon vorgemacht habe.

Darabos gab auch einen kurzen Rückblick über den "dynamischen und erfolgreichen Wahlkampf" von Heinz Fischer: Seit 3. Jänner habe er über 600 Wahltermine absolviert, weit über 50.000 Bürgerkontakte hergestellt und er sei "bildlich gesprochen, einmal um die Welt gereist" - Fischer hat 40.000 km quer durch Österreich zurückgelegt. Daraus werde deutlich, wie wichtig Fischer der Kontakt mit den Bürgern sei. Schließlich wolle er auch 90 Prozent seiner Amtszeit als Bundespräsident in Österreich verbringen und lieber in der Sprache der acht Millionen Österreicher sprechen als in der von 101 Staatschefs, sagte Darabos. Ferreros Ansage, 70 Prozent ihrer Amtszeit im Ausland verbringen zu wollen, bedeute, dass sie von Jänner bis Mitte September nicht in Österreich sei.

Derzeit sei Heinz Fischer mit dem "Österreich-Express" unterwegs und es zeige sich, dass Fischer "frischer als seine Gegenkandidatin ist", sagte Darabos. Fischer habe auch den faireren Wahlkampf geführt. In diesem Zusammenhang verwies Darabos darauf, dass Ferrero-Waldner ihre Abschlusskundgebung am Stock-im-Eisen-Platz im Rahmen des Stefanikirtages der Erzdiözese plane. Die Diözese dürfte wohl nicht sehr froh darüber sein, dass ihr Kirtag für Wahlzwecke missbraucht werde, merkte Darabos dazu an.

Heinz Fischer habe einen Themenwahlkampf geführt und die Neutralität und Friedenspolitik, die soziale Sicherheit und die Chancen der Jugend in den Vordergrund gestellt. Er habe klar gemacht, dass er zur Neutralität stehe und eine Aushöhlung nicht dulden werde, während Ferrero in ihrem Buch die Neutralität als "Mythos" bezeichnet hatte und ein klares Bekenntnis zu einem Nato-Beitritt abgelegt hatte. Ihre heutige Position - neutral außerhalb, solidarisch innerhalb Europas sei eine "Aushöhlung" bzw. "Halbierung" der Neutralität, sagte Darabos.

Ferrero-Waldner sei im Laufe des Wahlkampfes immer stärker zur Kandidatin der Regierung geworden: Die Aussagen von ÖVP- und FPÖ-Politikern würden zeigen, "dass Ferrero die Kandidatin der Regierung ist und sich nicht absentieren kann von den unsozialen Maßnahmen der Regierung, die sie aktiv im Ministerrat mitbeschlossen hat". Im Gegensatz dazu sei Fischer stets vehement gegen die unsoziale Politik der Regierung aufgetreten.

Über Umfrageergebnisse wollte Darabos nicht spekulieren, der ÖVP sei er aber für das Inszenierung eines Kopf-an-Kopf-Rennens dankbar, weil das für eine Mobilisierung zu Gunsten Heinz Fischers gesorgt habe. Darabos bekräftigte auch, dass sich die SPÖ selbstverständlich an das Fairness-Abkommen halten und die für Inseratenkosten vereinbarten 700.000 Euro nicht überschreiten werde. Mit dem vom Parteivorstand beschlossenen Wahlkampfbudget in der Höhe von 3,5 Millionen Euro werde man das Auslangen finden.

Darabos zeigte sich überzeugt, dass Heinz Fischer kommenden Sonntag als Sieger der Wahl hervorgehen wird, er sei "am besten für das Amt geeignet". Die Menschen würden keinen Bundespräsidenten wollen, der in Demokratiefragen nicht sattelfest sei, verwies Darabos darauf, dass Ferrero das Markieren von Stimmzetteln als Kavaliersdelikt sieht. Und die Menschen würden auch keinen Bundespräsidenten wollen, der, wenn es um die Abgrenzung von Sagern über die Nazi-Zeit gehe, herumlaviere. (Schluss) se

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