Messe "Zukunftsbezirk Donaustadt" zum Arbeitsmarkt

WAFF Stand mit Infoservice bis 23. April im Donauzentrum

Wien (OTS) - Bis einschließlich 23. April findet unter dem Titel "Zukunftsbezirk Donaustadt" im Donauzentrum auch heuer wieder eine umfangreiche Informations- und Leistungsschau des Bezirks statt. Die Messe, die auf eine Initiative von Bezirksvorsteher Franz Karl Effenberg zurückgeht, steht dieses Jahr ganz im Zeichen des Themas Arbeitsmarkt. Bereits im Vorjahr hat die Veranstaltung 151 zusätzliche Lehrstellen gebracht. Auf
http://www.zukunftsbezirk-donaustadt.at/ wurde daher heuer für
Arbeits- und Lehrstellensuchende ein eigenes Portal geschaffen. Der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF) bietet auf seinem Stand umfassendes Service und Information über vielfältigen Maßnahmen und Programmen für Berufstätige, Arbeitssuchende und Unternehmen. Die Palette reicht dabei von Qualifizierungs - und Weiterbildungsprogrammen sowie Maßnahmen für spezifische und besonders benachteiligte Zielgruppen, wie Frauen und Jugendliche, bis hin zu neuen Jobchancen im Fall von Arbeitslosigkeit.****

Scheed: "Hauptanliegen ist Verhinderung von Arbeitslosigkeit"

Der Vorstandsvorsitzende des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds, SP -LAbg. Norbert Scheed stand Mittwoch Nachmittag den BesucherInnen nicht nur für Fragen zur Verfügung, sondern stellte auch aktuelle Programme und Maßnahmen des WAFF vor. Scheed unterstrich dabei die Bedeutung zielgerichteter Information als wesentlicher Teil einer aktiven Arbeitsmarktpolitik. Scheed: "Die zahlreichen Programme zur Förderung von ArbeitnehmerInnen , die der WAFF anbietet, greifen nur dann, wenn wir die Information direkt zu den Menschen, in die Bezirke und Grätzl bringen." Veranstaltungen wie "Zukunftsbezirk Donaustadt" tragen entscheidend dazu bei, diese Bringschuld zu erfüllen."

Scheed betonte weiters, dass es ihm angesichts der aktuellen, wenig zufriedenstellenden Situation am Arbeitsmarkt vor allem darum gehe, alles zu unternehmen, die Menschen noch vor der Arbeitslosigkeit "aufzufangen". Scheed wörtlich: "Aktive Arbeitsmarktpolitik heißt, gerade auch jene zu erreichen, die keinen oder kaum Zugang zu betrieblicher Weiterbildung haben." Ein zentraler Eckpunkt einer aktiven Arbeitsmarktpolitik, zu der sich Wien ohne wenn und aber bekenne, sei es aber auch, so Scheed, Arbeitsuchenden nicht zuletzt durch Qualifizierung neue Perspektiven zu verschaffen und durch direkte Kooperation mit den Unternehmen die Jobsuche zu erleichtern. Trotz der umfangreichen Förderungsangebote des WAFF, auf deren Grundlage tausenden WienerInnen in den vergangenen Jahren konkret geholfen werden konnte, verlange die Dynamik des Arbeitsmarktes gerade in konjunkturschwachen Zeiten jedoch immer wieder neue Offensiven und Lösungen, stellte Scheed fest.

Der "Personalfinder" - Vorteile für Unternehmen, neue Chancen für Arbeitsuchende

Als ein Beispiel nannte er den "Personalfinder - das regionale Vermittlungsservice des WAFF". Das aktuelle Pilotprojekt für die Bezirke 21. Und 22. sowie für den Süden Wiens ist ein Serviceangebot des WAFF, von dem Unternehmen und Arbeitsuchende in gleicher Weise profitieren.

Der Vorteil für die Unternehmen: Der WAFF übernimmt die zeitaufwendige Personalauswahl und sucht genau jene BewerberInnen, die zu den Anforderungen des Unternehmens passen. Durch die enge Kooperation mit dem wichtigsten Partner des WAFF, dem Arbeitsmarktservice Wien, haben die "Personalfinder" Zugriff auf den gesamten Pool der arbeitslosen WienerInnen. Das Angebot der "Personalfinder" ist kostenlos. Die Arbeitssuchenden haben durch dieses neue Service des WAFF bessere Chancen zu einem geeigneten Job zu kommen. Im Hinblick auf arbeitsplatznahe Qualifizierung können die "Personalfinder" außerdem auf seit langem erprobten Maßnahmen des WAFF, wie dem Cluster Support Programm (CSP) aufbauen. Ein weiter Schwerpunkt des Pilotprojektes ist es auch, die Unternehmen zu motivieren, zusätzliche Lehrstellen anzubieten und sie bei der Suche nach geeigneten LehrstellenbewerberInnen zu unterstützen.

Was der WAFF außerdem noch bietet:

NOVA und FRECH sind zwei WAFF-Programme, die sich spezifisch an Frauen richten. Frauen sind am Arbeitsmarkt nach wie vor benachteiligt. NOVA, ein Projekt von WAFF und Arbeitsmarktservice Wien, bietet Information, Beratung und Training für Frauen (aber auch Männer), die nach Karenzzeiten, wiedereinsteigen wollen. Die NOVA -Expertinnen beraten schon bei der Karenzgestaltung, sie helfen bei der beruflichen Orientierung, der Karriereplanung und schließlich auch bei der Jobsuche. FRECH - Frauen ergreifen Chancen -unterstützt berufstätige Frauen, die sich verändern wollen.

Mit dem Weiterbildungskonto des WAFF werden WienerInnen bei ihrer beruflichen Aus- und Weiterbildung unterstützt. Diese gestaffelte finanzielle Unterstützung gilt für Kurs- und Seminarkosten, sowie Prüfungsgebühren. Damit soll nicht zuletzt die Eigeninitiative von ArbeitnehmerInnen gefördert und die berufliche Mobilität erhöht werden.

Das WAFF Tochterunternehmen flexwork hilft Arbeitsuchenden auf ihrem Weg zurück ins Arbeitsleben. Bei dieser "anderen" Form der Arbeitskräfteüberlassung steht soziale Verantwortung im Vordergrund. Ziel ist, den Arbeitsuchenden eine fixe Anstellung in einem Unternehmen zu ermöglichen.

Das WAFF - Programm "Qualifizierung 45+" fördert Beschäftigte, die über 45 Jahre alt sind und hilft, den Arbeitsplatz frühzeitig abzusichern. Mittels Weiterbildung sollen Qualifikationen dieser ebenfalls benachteiligten Zielgruppe verbessert werden, um sich den ständig ändernden Anforderungen anpassen zu können.

Darüber hinaus hat der WAFF eine eigene Beratungsstelle für berufliche Entwicklungschancen eingerichtet. Die WAFF BeraterInnen unterstützen dabei berufstätige WienerInnen, die sich beruflich weiterentwickeln wollen, und informieren über die entsprechenden Maßnahmen und Programme. Die Beratungsgespräche können kostenlos in Anspruch genommen werden.

Nähere Infos:

o Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds, A-1020, Nordbahnstraße 36, Tel.: 217 48-0 mailto: waff@waff.at http://www.waff.at/

(Schluss) gph

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Wiener Integrationsfonds
Gabriele Philipp
Tel.: 4000/81547
g.philipp@wif.wien.at

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