Österreichische Post AG: Bilanz-Pressekonferenz zum Geschäftsjahr 2003

Weitere Restrukturierung - Ausbau von Partnerschaften und internationalen Netzen

Wien (OTS) - Die Österreichische Post AG schloss das Geschäftsjahr 2003 mit einem positiven Ergebnis ab. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) betrug EUR 52,7 Mio gegenüber EUR 18,7 Mio im Jahr 2002, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg von EUR 11,1 Mio auf EUR 46,6 Mio im Geschäftsjahr 2003. Die Betriebsleistung stieg um EUR 57,6 Mio auf EUR 1.602,2 Mio (2002:
EUR 1.544,6Mio).

Auch der Umsatz der Österreichischen Post AG konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden und lag 2003 bei EUR 1.531,7 Mio. Im Jahr 2002 betrug der Umsatz EUR 1.484,2 Mio.

2003 2002 Steigerung (in Mio EUR) (in Mio EUR) Umsatz 1.531,7 1.484,2 3% Betriebsleistung 1.602,2 1.544,6 4% EGT 52,7 18,7 182% EBIT 46,6 11,1 320%

Anton Wais, CEO der Österreichischen Post AG betonte anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz am 22. April 2004, dass die Restrukturierung trotz der positiven Zahlen weiter fortgesetzt werden muss. Einen längerfristigen Erhalt der Marktführerschaft sieht Wais nur in Zusammenhang mit Partnerschaften auf Basis internationaler Kooperationen. Die Einbindung in ein internationales Netzwerk und die Forcierung der Sparmaßnahmen sind für Wais die Hauptthemen des Jahres 2004.

Der größte Anteil am Gesamtumsatz stammt aus dem Geschäftsfeld Brief mit EUR 733,0 Mio (2002: EUR 710,7 Mio). Das Geschäftsfeld Infomail erreichte 2003 einen Umsatz in Höhe von EUR 339,9 Mio (2002:
EUR 341,1 Mio). Die Umsätze im Filialnetz konnten von EUR 175,4 Mio im Jahr 2002 auf EUR 184,0 Mio gesteigert werden. Das Geschäftsfeld Kurier. Express. Paket (KEP) erzielte einen Umsatz in der Höhe von EUR 166,0 Mio (2002: EUR 158,0 Mio), Medienpost steuerte EUR 104,2 Mio (2002: EUR 89,9 Mio) zum Gesamtumsatz des Unternehmens bei.

2003 2002 Veränderung (in Mio EUR) (in Mio EUR) GF Brief 733,0 710,7 3% GF Infomail 339,9 341,1 0% GF Filialnetz 184,0 175,4 5% GF KEP 166,0 158,0 5% GF Medienpost 104,2 89,9 16%

Der Personalstand der Österreichischen Post AG verringerte sich um 1.979 Vollzeitkräfte von durchschnittlich 28.974 Vollzeitkräften im Jahr 2002 auf 26.995 Vollzeitkräfte im Jahresdurchschnitt 2003.

Geschäftsfeld Brief

Mit EUR 733,0 Mio erwirtschaftete das Geschäftsfeld Brief 47,9 % des Gesamtumsatzes. Die dreiprozentige Steigerung gegenüber 2002 ist neben der Tariferhöhung ab Juni 2003 auf höhere Vergütungssätze (gestiegene Zustellqualitäten bei internationalen Sendungen brachten Mehreinnahmen in der Höhe von vier Millionen Euro) und den Anstieg der Verkaufserlöse der Philatelie zurückzuführen.

Geschäftsfeld Infomail

Der Umsatz des Geschäftsfeldes Infomail ist 2003 mit EUR 339,9 Mio gegenüber EUR 341,1 Mio im Jahr 2002 leicht zurückgegangen.
Die Tariferhöhung beim Produkt Info.Mail und die Rückgewinnung von Großkunden konnten die Auswirkungen der schwachen Konjunkturentwicklung und die damit verbundenen Reduktionen von Versand- und Werbeausgaben nicht gänzlich abfedern.

Geschäftsfeld Filialnetz

Umstrukturierungsprozesse, die Ausweitung der Produktpalette und forcierte Verkaufsförderungen bei Finanzdienstleistungen brachten im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Steigerung des Umsatzes von EUR 175,4 Mio im Jahr 2002 auf EUR 184,0 Mio. Allein der Vertrieb von Mobilkom-und Telekomprodukten brachte ein Umsatzplus von sieben Prozent.

Geschäftsfeld Kurier.Express.Paket (KEP)

Trotz schwacher Konjunkturentwicklung konnte der Umsatz des Geschäftsfeldes KEP von EUR 158,0 Mio um fünf Prozent auf EUR 166,0 Mio gesteigert werden. Neben der Tariferhöhung ist diese Steigerung vor allem auf die gestiegenen Absatz- und Umsatzmengen des Versandhandels zurückzuführen. Erstmals wurde nach mehrjährigem Rückgang auch im Privatkundengeschäft ein Plus von mehr als einem Prozent erreicht.

Geschäftsfeld Medienpost

Der Umsatzanstieg um EUR 14,3 Mio (16 %) auf EUR 104,2 Mio resultiert aus einer Erholung des Werbemarktes in der zweiten Jahreshälfte 2003 und der mit Jahresbeginn 2003 wirksam gewordenen zweiten Stufe der Preisanpassungen des im Jahr 2002 eingeführten Tarifmodells. Trotz des Erreichens dieser zweiten Stufe kann der Wegfall der staatlichen Subventionen nach wie vor nicht zur Gänze kompensiert werden.

Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmenserfolg

Aufgrund des positiven Ergebnisses erhalten ganzjährig vollzeitbeschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine freiwillige Zahlung des Unternehmens in der Höhe von 180 Euro.

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