Ferrero-Waldner: Schon immer klare Haltung zu NS-Zeit und ihrem Gedankengut

Werde als Bundespräsidentin gegen alles kämpfen, was unsere Demokratie gefährdet

Linz, 21. April 2004 (ÖVP-PD) "Ich habe zur NS-Zeit und ihrem Gedankengut schon immer eine sehr klare ablehnende Haltung eingenommen", betonte heute, Mittwoch, Präsidentschaftskandidatin Dr. Benita Ferrero-Waldner, "das Gedankengut dieser Zeit gehört weder zu meinem Denken und schon gar nicht zu meinem Sprachgebrauch." ****

Zu den Aussagen der "ordentlichen Beschäftigungspolitik" stellte Ferrero-Waldner klar fest: "Diese Aussage war vor mehr als dreizehn Jahren, Jörg Haider hat die Folgen zu tragen gehabt und wurde deshalb im Kärntner Landtag abgewählt." Ferrero-Waldner betonte, sie werde als Bundespräsidentin gegen alles kämpfen, was unsere Demokratie gefährdet.

Die ÖVP-FPÖ-Regierung hat mehr als jede andere sehr viel für die Aufarbeitung unserer Geschichte getan und hat mehr als 800 Millionen Euro für die Entschädigung von NS-Opfern zur Verfügung gestellt.

Jörg Haider sei gerade wieder zum Landeshauptmann gewählt worden. Die SPÖ habe entgegen ihrer und Heinz Fischers bisherigen Haltung mit ihm einen Pakt geschlossen, so Ferrero-Waldner abschließend.

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