FPÖ-Hearing: Gudenus: Fischer teilt Würde der Opfer zwischen 1933 und 1955 in zwei Gruppen

FPÖ-Bundesrat fordert Gedenken für alle Opfer zwischen 1933 und 1955

Wien, 2004-04-21 (fpd) – FPÖ-Bundesrat Mag. John Gudenus kritisiert SPÖ-Präsidentschaftskandidat Fischer wegen seiner „Einseitigkeit“ hinsichtlich der jährlichen Gedenkveranstaltung am 5. Mai im Parlament. Anlässlich des Hearings mit der FPÖ meinte der zweite Nationalratspräsident Dr. Heinz Fischer, dass die Gedenkveranstaltung am 5. Mai nur den Opfern des Nationalsozialismus gelten sollte. ****

Gudenus fordert ein Gedenken für alle Opfer zwischen 1933 und 1955:
„Das sind die Opfer des christlich sozialen Ständestaates zwischen 1933 bis 1938, die nationalsozialistischen Opfer zischen 1938 und 1945, aber auch die Opfer der Kriegszeit – sei es an der Front oder im Bombenhagel in den Städten – und nach 1945 die Opfer der Besatzungszeit und die Opfer der Kriegsgefangenschaft, im Westen bis 1949, in den Lagern der Sowjetunion jedoch bis 1955. Es ist Gudenus unverständlich, wie Univ.- Prof. Dr. Heinz Fischer die Würde der vielen Opfer in zwei Gruppen teilt: gute Opfer, derer man im Parlament gedenkt, und jener – Fischers Ansicht nach selbstverschuldeter Opfer – die keinem offiziellen Gedenken bedürfen. Mit dieser Einstellung disqualifiziert sich der SP-Präsidentschaftskandidat und ist für Gudenus nicht wählbar. Gudenus hofft, dass viele Österreicher, besonders die ältere Generation, diesem Beispiel folgen und dem SP-Kandidaten nicht die Stimme geben werden. (Schluss)

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