FSG-Posset: Was für Doppelspiel treibt der ÖAAB?

Strikte Rückweisung der Diffamierungen

Wien (FSG) - "Die Angriffe des NÖAAB-FCG auf die sozialdemokratischen GewerkschafterInnen weise ich auf das Schärfste zurück", stellt FSG-Landessekretär Gerhard Posset zur jüngsten Aussendung des Spitzenkandidaten Hemm fest. "Seine Behauptungen, die FSG würde die AK als SPÖ-Vorfeldorganisation missbrauchen entbehrt jeder Grundlage und zeigt nur von der Themenarmut des ÖAAB!"++++

Der unabhängige Kurs der sozialdemokratischen GewerkschafterInnen sei hinlänglich be-kannt, wie stark der ÖAAB am Gängelband der Regierung hängt, habe sich aber gerade bei der Pensionsreform gezeigt. Und so fragt Posset in aller Klarheit: "Wer hat die Pensionsre-form beschlossen, bei der jede/r ArbeitnehmerIn 10 Prozent verliert? Wer hat die Steuerre-form beschlossen, die nur den Großverdienern nützt? Wer schaut zu, wie die Arbeitslosigkeit steigt und steigt? Es sind die ÖAAB-VertreterInnen, die tatenlos zuschauen, wie die Regie-rung Schüssel den Sozialstaat demoliert!" Posset zeigt auch Unverständnis über die Linie des Spitzenkandidaten, jetzt plötzlich sein Herz für die ArbeitnehmerInnen in kleineren Betrieben zu entdecken. "Für die Wahl bricht die Liebe aus, in der Sache bleibt das Herz kalt", erinnert Posset zum Beispiel an die Beschlüsse, das Recht auf Teilzeit nur für Eltern zu verwirklichen, die in Betrieben über 20 ArbeitnehmerInnen tätig sind. "Der NÖAAB kann es sich nicht so einfach machen, und tun, als wenn er nicht mitverantwortlich für den Regierungskurs wäre, das glaubt wirklich niemand mehr!"

Schluss

FSG, 21. April
2004
Nr. 59

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FSG NÖ
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