ÖGB-Schmölz: PensionistInnen besonders von vertraglosem Zustand betroffen

ÖGB-PensionistInnen: "ÖVP-Vertreter im Verwaltungsrat tragen parteipolitische Machtspiele auf dem Rücken der Gesundheit der ÖsterreicherInnen aus"

Wien (ÖGB) - Die Ablehnung des bereits fertig ausverhandelten Wiener Kassenvertrags durch die ÖVP-Vertreter im Verwaltungsrat wurde am Mittwoch im Rahmen des ÖGB-Pensionistenpräsidiums heftig kritisiert. Der Vorsitzende der ÖGB- PensionistInnen, Johann Schmölz, warnte davor "parteipolitische Machtspiele auf dem Rücken der Kranken" auszutragen. Von einem vertraglosen Zustand wären ältere Menschen ganz besonders betroffen, sagte Schmölz. ++++

Schmölz wies darauf hin, dass selbst die Gesundheitsministerin der Ansicht sei, der Vertrag sei "nicht das Problem". Schmölz: "Wenn selbst die Gesundheitsministerin dem Vertrag zustimmen kann, dann sollte er so schnell wie möglich beschlossen werden um die Verunsicherung der Pensionistinnen und Pensionisten zu beenden." Ein vertragloser Zustand sei eine ungeheure Belastung für die PensionistInnen, die durch die Maßnahmen der Regierung der vergangenen Monate ohnehin schon bestraft genug seien. "Anscheinend heißt das oberste Prinzip der Regierung auch in der Gesundheitspolitik: Abkassieren statt Reformieren", so Schmölz abschließend. (bm)

ÖGB, 21. April
2004
Nr. 261

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