Hochwasserschutz verhindert Lobau-Austrocknung

Neues Projekt sichert Wasserversorgung des Wiener Teils des Nationalparks Donau-Auen

Wien (OTS) - "Wir sind uns dieses Problems bewusst", nahm
Senatsrat Dipl. Ing. Walter Redl, Chef der MA 45 - Wasserbau, zu heutigen Berichten über die aufgrund der zu geringen Durchströmung zunehmende Sedimentbildung im Bereich der Unteren Lobau Stellung. "Es gibt Verlandungstendenzen. Die derzeit auf Hochtouren laufenden Planungen zum ,Verbesserten Donauhochwasserschutz für Wien´ nehmen gerade darauf Rücksicht: Über zwei Wehranlagen soll dem sensiblen Ökosystem in Zukunft ausreichend Wasser zugeführt werden. Durch dieses Projekt ist zum einen für einen gefahrlosen Abfluss von starken Donauhochwässern gesorgt, zum anderen wird das Naturparadies Lobau für die nächsten Generationen gesichert."****

Vorzeigeprojekt Dotation Obere Lobau

Derzeit wird bereits die Obere Lobau im Bereich Mühlwasser "dotiert", das heißt, es wird Wasser aus der Neuen Donau in das Altarmsystem der Donau-Auen eingeleitet. "Der Erfolg des Projekts kann sich sehen lassen", so Redl: "Schon ausgetrocknete Altarme führen mittlerweile wieder Wasser und bieten Lebensraum für die typischen Flora und Fauna der Donau-Auen." Die Dotation soll in Zukunft um eine Einleitung über die Panozza-Lacke erweitert werden, was zusätzliche Wassermengen für die Untere Lobau bedeutet.

Ball liegt beim Bund

"Unsere Projekte sind längst fertig", so Redl, "wir warten dringend auf die wasserrechtliche Genehmigung seitens der Obersten Wasserrechtsbehörde im Umweltministerium." (Schluss) wög

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Karl Wögerer
Tel.: 4000/81 359
Handy: 0664/826 82 15
woe@ggu.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0027