Asyl: Kärnten hält quotenmäßige Verpflichtung ein

LH Haider: Kärnten stimmt 15a-Verinbarung zu - Zu große örtliche Konzentration von Asylanten vermeiden

Klagenfurt (LPD) - Das Land Kärnten wird im Rahmen des neuen Asylgesetzes die zwischen dem Bund und den Ländern beschlossene 15 a-Vereinbarung unterschreiben und seine quotenmäßige Verpflichtung einhalten. Das wurde heute, Dienstag, in der Regierungssitzung einstimmig beschlossen, gab Landeshauptmann Jörg Haider im Pressefoyer bekannt.

Die Aufteilung der Asylsuchenden werde in Abstimmung mit dem Gemeindebund und den Bürgermeistern sowie nach der Bevölkerungsanzahl in den betroffenen Gemeinden erfolgen. Zu große örtliche Konzentrationen von Asylanten seien jedoch im Sinne der Ortsansässigen unbedingt zu vermeiden, sagte Haider. Auf Grund der neuen Regelung sei mit einem Anstieg von zusätzlichen 300 bis 400 Asylanten auf insgesamt 1000 in Kärnten zu rechnen.

Die Betreuung werde vorerst für ein Jahr von Hilfsorganisationen wie beispielsweise der Caritas oder Diakonie übernommen. Dieser Part werde ebenso wie die Unterbringung EU-konform ausgeschrieben. (Schluss)

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