Katastrophenschutzübung: "Rettungswerk 04" ein voller Erfolg

Übungsannahme von 20 Eingeschlossenen im Schaubergwerk Hüttenberg - 369 Mitglieder verschiedener Organisationen im Einsatz

Klagenfurt (LPD) - Erfolgreich durchgeführt wurde heute, Samstag, die große "Sicherheits- und Katastrophenschutzübung Rettungswerk 04 -Knappenberg", die unabhängig von der "Schutz 2004" der Sicherheitsbehörden und des Bundesheeres ablief. 369 Personen der verschiedensten Rettungs- und Einsatzorganisationen waren daran beteiligt. Übungsannahme war, dass starke Niederschläge zum Abrutschen von Gebirgs- und Hangmassen geführt haben. Zwanzig Besucher des Schaubergwerkes Hüttenberg wurden in Folge eingeschlossen und teilweise schwer verletzt, auch die Bundesstraße von Knappenberg Richtung St. Veit/Glan wurde unpassierbar. Vom erfolgreichen Verlauf der Übung überzeugten sich vor Ort auch der zweite Nationalratspräsident und Bundespräsidentschaftskandidat, Heinz Fischer, sowie Kärntens Feuerwehrreferent LHStv. Peter Ambrozy.

Organisiert wurde die Übung von der Bezirkhauptmannschaft St. Veit/Glan und dem innerbetrieblichen Rettungswerk mit Hüttenbergs Bürgermeister Rudolf Schratter als Betriebsleiter des Schaubergwerkes Hüttenberg. Für Planung und Koordination zeichnete der Sicherheitsbeauftragte DI Christian Kloibhofer von der Firma "TB DI Skacel & Kloibhofer Markscheidewesen u. Bergbausicherheit GmbH" verantwortlich. Teilgenommen haben 152 Feuerwehrleute, 54 Einsatzkräfte des Österreichischen Roten Kreuz, 31 Mitglieder verschiedener Grubenwehren aus den umliegenden Bundesländern, 30 Soldaten des Österreichischen Bundesheeres, elf Berg- und sechs Höhlenretter, zehn Gendarmeriebeamte, Katastrophenschutzbeauftragte des Landes Kärnten und des Bezirkes St. Veit/Glan sowie 52 Statisten. Außerdem waren Hubschrauber des Bundesministerium für Inneres sowie des Verteidigungsministeriums im Einsatz.

Übungsziele waren u.a. das Kennen lernen und Erkennen des Wirkens bzw. Zusammenwirkens der einzelnen Einsatzorganisationen bei der Abwehr und Bekämpfung von Unglücksfällen im Untertagebergbau/Schaubergwerk sowie das Erkunden des Einsatzraumes Schaubergwerk Hüttenberg durch die Einsatzorganisationen. Außerdem sollten die vorhandenen Ausrüstungen erfasst und die Alarmpläne der Organisationen und des Schaubergwerks auf ihre Aktualität hin überprüft werden. Beübt wurden weiters das betriebliche Rettungswerk, die behördliche Einsatzleitung, Infrastruktur, Arbeitsteilung und Dokumentation sowie die Übergabe der Leitung des betrieblichen Rettungswerkes.

Horst Maier, Katastrophenschutzbeauftragter der Bezirkshauptmannschaft St.Veit/Glan, stellte fest, dass die Übungsziele erreicht worden seien. Die in geringem Ausmaß aufgetretenen Probleme sind laut Maier erkannt worden, so sei beispielsweise eine erhöhte CO2-Konzentration im Stollen gemessen worden. Die Übungsleitung habe in Folge "sofort, korrekt und sachlich" die nötigen Maßnahmen eingeleitet, erklärte der Bezirksfeuerwehrarzt von Friesach, Dr. Otto Liechtenecker. Von den Ärzten seien prophylaktische Behandlungen durchgeführt worden, zwei Statisten, bei denen Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme festgestellt worden seien, seien nach Behandlung mit Sauerstoff als gesund entlassen worden.

(S E R V I C E: Bei Rückfragen zur Übung wenden Sie sich bitte an Übungsleiter DI Christian Kloibhofer, Tel.: 0664/1822556, die Gemeinde Hüttenberg (Bgm. Schratter), Tel.: 04263/8108 oder an die BH St. Veit/Glan (Horst Maier), Tel.: 0664/6202382. Informationen gibt es auch im Internet unter: www.rettungswerk.at)
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