Gleitsmann: Laut WGKK Mehrkosten von 14,1 Mio Euro bei Vertragsumsetzung

Nicht die Situation ohne Vertrag, sondern eine Vertragserfüllung würden für die WGKK enorme Mehrkosten verursachen

Wien (OTS) - Martin Gleitsmann, Hauptverbandsvizepräsident, betont nochmals, dass eine Erfüllung des zwischen Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) und der Ärztekammer im Dezember vereinbarten Kassenvertrags, für die WGKK nach deren eigenen Angaben einen Mehraufwand von 14,1 Millionen Euro alleine im laufenden Jahr bedeuten würde. Es kann daher nicht die Rede davon sein, dass jede Woche ohne Vertrag für die Kasse Mehrkosten verursache. Bittners Argumente seien in keinster Weise nachvollziehbar.

Im Beschlussantrag, der dem Verwaltungsrat bisher zur Entscheidung vorlag, heisse es definitiv, dass Einsparungen aus dem neuen Stellenbesetzungsplan frühestens im Jahr 2005 möglich seien. Es ist daher undenkbar, dass bereits jetzt Mehrkosten durch den noch nicht abgesegneten Vertrag entstehen können. Im Gegenteil würden die sehr hohen Honorarabschlüsse sich sofort auswirken.

Zum Thema Einsparungen im Heilmittelkostenbereich sei anzuführen, dass die WGKK gemeinsam mit der Ärztekammer nach eigenen Angaben bereits im Jänner des Jahres höchst erfolgreich begonnen hat die Erhöhung des Generikaanteils umzusetzen. Es wird niemand die Vertragspartner WGKK und Ärztekammer daran hindern, dieses Einsparungsprogramm fortzusetzen.

Grundsätzlich sollten alle Beteiligten jegliche Panikmache und Hysterie vermeiden. Es gibt keinen vertragslosen Zustand und es ist dies auch für die nächsten Monaten auszuschließen. Eine Verunsicherung der Patienten durch eine fortgeführte unsachliche Diskussion wäre verantwortungslos und ist daher unbedingt zu vermeiden.

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