Konsumentenschutz - Landesrätin Christa Kranzl zu Besuch in Brüssel bei Kommissär Fischler

Brüssel/St. Pölten, (SPI) - Am 15. April 2004 traf sich Konsumentenschutz Landesrätin Christa Kranzl zu einem Gedankenaustausch mit Österreichs Landwirtschafts-Kommissär Dr. Franz Fischler und der italienischen Direktorin für Lebensmittelkontrollen Paola Testori Coggi von der Generaldirektion Sanco, in Brüssel. Im Gespräch mit Kommissär Fischler wurde die bevorstehende EU Erweiterung am 1. Mai 2004 und damit die Auswirkung auf den Bereich Konsumentenschutz angesprochen. Wie Kommissär Fischler LR Kranzl zusicherte wird er persönlich darauf achten, dass in Österreich keine Produkte zugelassen werden, die nicht den Qualitätskriterien der EU entsprechen.****

In der EU gibt es in den Bereichen Konsumentenschutz und Landwirtschaft eine klare Kompetenzverteilung dahingehend, dass der Bereich Landwirtschaft eher für die Produktion sowie für die Vermarktung zuständig ist. Der Bereich Konsumentenschutz befasst sich intensiv mit den Kontrollen die in Zusammenhang mit der Lebensmittelsicherheit stehen.

Sowohl im Gespräch mit der in der EU zuständigen Direktorin für Lebensmittelkontrolle Paola Testori Coggi als auch mit dem Kabinettsmitglied Dr. Oliver Drews, Verbindungsmann von Kommissär Fischler, wurde die gute Kooperation der beiden Generaldirektionen Konsumentenschutz und Landwirtschaft betont. Der bestehende Informationsaustausch ist wichtig und wird als präventive Maßnahme für einen positiven Konsumentenschutz gesehen.
Landesrat Kranzl berichtete, dass durch die gemeinsame Gründung des ständigen Ausschusses für Lebensmittelsicherheit mit der Abteilung Landwirtschaft ebenfalls ein effizienter, aktiver und vorausschauender Konsumentenschutz betrieben wird.

Die Verordnung über amtliche Futter- und Lebensmittelkontrolle wird noch diesen Monat unterzeichnet und voraussichtlich mit 2006 in Kraft treten, so die zuständige Dir. für Konsumentenschutz Paoloa Testori . LR Kranzl berichtet über die Problematik der Rindfleischetikettierung die zur Zeit in Österreich zu 90 % im freiwilligen System "bos" vermarktet wird. Auch dieses Problem wird seitens der EU so gesehen und es wird darüber nachgedacht, ob es auch hier zu einer einheitlichen Neuregelung innerhalb der einzelnen Mitgliedsländer kommen wird. LR Kranzl wies darauf hin, dass nicht zuletzt aufgrund des BSE Skandals das Vertrauen der Verbraucher in die Qualität von Rindfleisch durch eine klare und angemessene Etikettierung zu erhalten bzw. zu stärken wäre. "Mit einer auf objektiven Kriterien beruhenden gemeinschaftliche Etikettierungsregelung für den Rindfleischsektor würde das Vertrauen der Verbraucher in die Qualität von Rindfleisch gestärkt werden, so LR Kranzl.

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LR Christa Kranzl
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