Kanzler Schüssel und Minister Pröll besuchen Großmarkt in Inzersdorf

Schabbauer: Bedeutung des Großmarktes für viele landwirtschaftliche Betriebe

Wien (AIZ) - Wiens Bauernbundobmann Gottfried Schabbauer konnte heute Bundeskanzler Wolfgang Schüssel als auch Bundesminister Josef Pröll am Wiener Großgrünmarkt in Inzersdorf willkommen heißen. In seiner Begrüßung verweist Schabbauer auf die Bedeutung des Großmarktes für viele landwirtschaftliche Betriebe. Vermarktet werden hier Obst, Gemüse und Blumen aus dem In- und Ausland. Der Bundeskanzler und der Landwirtschaftsminister wurden von Spitzenfunktionären des Wiener Bauernbundes und der Landwirtschaftskammer auf dem Rundgang begleitet.

Blumenhalle und Landparteienplatz

Kammerrat Johann Hahnl führte die prominenten Besucher durch die Blumenhalle und erklärte die Geschichte und die Möglichkeiten, die sich für die Produzenten ergeben. Die Halle bietet eine Belegfläche von etwa 3.200 m2 und wird von circa 150 Blumengärtnern bewirtschaftet. Zusätzlich gibt es nord- und südseitig gelegene Ladehallen, die ein wetterunabhängiges Be- und Entladen der heiklen Ware ermöglichen. Außerhalb der Halle gibt es noch den so genannten "Landparteienplatz", eine Freifläche, die circa 220 Verkaufsplätze für den Verkauf von Balkon-, Beetpflanzen und Baumschulwaren zur Verfügung stellt. Der Blumenmarkt deckt die Interessen der Gewerbetreibenden und ist für private Einkäufer nicht zugängig.

Die San Lucar-Bauern

Zum Schluss besuchte der Bundeskanzler die in Österreich junge Firma San Lucar. Vermarktet werden insbesondere Zitrusfrüchte aus verschiedenen europäischen Ländern, ein wesentlicher Anteil der Produktion kommt aber aus Österreich. "Es gibt auch San Lucar-Bauern aus der Alpenrepublik, nur sind diese in der Öffentlichkeit noch nicht so bekannt wie ihre Kollegen aus Spanien, aber das wird sich ändern", erklärt der Geschäftsführer. San Lucar liefert großteils an Handelsketten, aber auch an Abholer aus Polen.
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