Palliativ-Pilotprojekte abgeschlossen

Prokop: Basis für palliatives Versorgungskonzept in NÖ gelegt

St. Pölten (NLK) - In den vier niederösterreichischen Krankenanstalten Waidhofen an der Thaya, Gmünd, Scheibbs und Lilienfeld wurden zweieinhalb Jahre lang zwei unterschiedliche Modelle zur Betreuung Schwerstkranker bzw. von Hospizpatienten getestet. Zum einen handelt es sich dabei um das Modell "Palliativeinheit", zum anderen um das Modell "Palliativkonsiliardienst". Laut dem Endbericht des NÖ Gesundheits-und Sozialfonds (NÖGUS) sind beide Modelle "im Hinblick auf die Verbesserung der Lebensqualität schwerstkranker und sterbender Patienten geeignet und zielführend".

Mit Beschluss des NÖGUS soll nun darauf aufbauend eine interdisziplinäre und interinstitutionelle Arbeitsgruppe bis Ende 2004 ein flächendeckendes, abgestuftes Versorgungskonzept für Niederösterreich erarbeiten. Die Arbeitsgruppe wird beim NÖGUS und der Gruppe Gesundheit und Soziales beim Amt der NÖ Landesregierung eingerichtet. In dieses Versorgungskonzept sind auch alle sonstigen stationären Hospizmodelle, die mobilen Hospizdienste und die Hospizinitiativen im Rahmen des Landesverbandes Hospiz NÖ einzubinden.

"Der Ausbau des Hospizwesens auf Basis des im Jahr 2002 erarbeiteten Hospizplans für Niederösterreich ist mir ein besonderes Anliegen. Niederösterreich verfügt derzeit über 25 vom Landesverband Hospiz NÖ anerkannte Hospizinitiativen. Weiters gibt es stationäre Hospize in den Landesheimen Melk, Wiener Neustadt und Tulln sowie die soeben beendeten Projekte in vier niederösterreichischen Spitälern. Nach dieser äußerst erfolgreichen Aufbau- und Pionierarbeit ist mit dem richtungsweisenden NÖGUS-Beschluss nun die Grundlage für ein umfassendes Palliativkonzept in Niederösterreich gelegt worden", meinte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop.

Nähere Informationen: Dr. Otto Huber, Abteilung Landesheime, Telefon 02742/9005-16380, e-mail post.gs7@noel.gv.at.

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