Pröll: Brauchen Sonderdeponie Wolfsthal nicht

Deponie-Gegner sprachen in St. Pölten vor

St. Pölten (NLK) - "Aus umwelt- und entsorgungspolitischer Sicht brauchen wir keine Sondermülldeponie. Wenn es eine Chance gibt, werde ich mich dafür einsetzen, dass diese Deponie nicht errichtet wird", erklärte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute rund 50 Demonstranten der Gemeinden Wolfsthal und Berg, Bezirk Bruck an der Leitha. Man müsse die Sorgen und Ängste der Bevölkerung ernst nehmen, allerdings müsse man auch den Standpunkt der Betreiber anhören. Zudem müsse man sich an die geltenden Gesetze halten.

Angeführt wurde die Gruppe vom Wolfsthaler ÖVP-Obmann Gerhard Schödinger. Seit fast eineinhalb Jahrzehnten kämpft die Bevölkerung der Gemeinden Wolfsthal und Berg gegen die geplante Sondermülldeponie, die für rund 400.000 Tonnen Giftmüll konzipiert ist und über einem Grundwassersee errichtet werden soll. Auch der Bürgermeister von Bratislava meldete bereits Bedenken an. Nun befürchten die Gegner, dass die Deponie in absehbarer Zeit errichtet werden könnte. Das Verfahren ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Großer Kritikpunkt der Deponie-Gegner: Laut Abfallrechtlichem Bescheid bestehe keine Gefährdung des Grundwassers.

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