Berufsperspektiven von Mädchen in der neuen EU

Frauennetzwerk Milena bringt Expertinnen aus fünf Ländern zum milena.talk

Wien (OTS) - Die Veranstaltungsreihe milena.talks geht in die
zweite Runde. Heute, Freitag, fand der erste milena.talk in diesem Jahr im abzWien zum Thema Bildungs- und Berufsperspektiven von Mädchen und jungen Frauen in der erweiterten EU statt. Landtagsabgeordnete Sonja Kato und die Leiterin der Wiener Frauenabteilung (MA 57), Mag.a Daniela Urschitz begrüßten Expertinnen aus den Bereichen Arbeitsmarkt, Schul- und Berufsbildung sowie Jugend- und Mädchenarbeit. Im Mittelpunkt standen Informationen über die Situation von Mädchen und jungen Frauen in Wien, Bratislava, Prag, Ljubljana und Budapest. Projekte zur Förderung von Mädchen in Ausbildung und Arbeitsmarkt präsentierten ihre Arbeit, WissenschafterInnen zeigten erste Ergebnisse des EU-Projektes "Europäische Identitäten von Jugendlichen" und junge Frauen führten ihre Filme vor.****

Bei Österreichs Jugend steht die EU hoch im Kurs

Die Erweiterung der EU führt Schritt für Schritt auch zu einer Erweiterung und Öffnung des Arbeits- und Bildungsmarktes. Für Mädchen und junge Frauen in der neu entstehenden Europaregion im Grenzraum Wien und den benachbarten Regionen der Slowakei, Tschechien und Ungarn bedeutet diese Öffnung neue Chancen, aber auch verstärkte Konkurrenz. Die Jugend von heute ist die erste Generation, die nahezu ihr gesamtes Erwerbsleben in einer erweiterten EU verbringen wird. Ihr stehen von Anfang an die erweiterten Bildungs- und Arbeitschancen offen - mit ein Grund dafür, dass Österreichs Jugend sich ihrer Chancen in Europa stärker bewusst ist als andere Bevölkerungsgruppen. Die Einstellung zur EU der 25 ist vor allem eine Frage des Alters, wie aktuelle Studien zeigen. Vor allem junge Leute mit Universitätsabschluss bzw. StudentInnen stehen der Erweiterung der EU positiv gegenüber.

Berufsperspektiven abseits traditioneller Pfade

Mädchen und junge Frauen sind heute zunehmend gut qualifiziert. Die Berufswahl fällt jedoch nach wie vor sehr traditionell aus:
Mädchen entscheiden sich vorrangig für "typisch weibliche" Berufe und Studienfächer. Frauenstadträtin Mag.a Renate Brauner bietet Mädchen und jungen Frauen mit Aktivitäten wie dem Wiener Töchtertag, der am 29. April bereits zum dritten Mal stattfindet, und der Website http://www.jobs4girls.at/ Möglichkeiten jenseits der traditionellen Berufswege an und zeigt Alternativen auf. Auch in Bratislava findet heuer zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit dem Wiener Frauenbüro ein Töchtertag statt.

Die beiden kommenden milena.talks finden zu den Themen "Frauen in der Wissenschaft" am 6. Mai und "Frauen in den Medien" am 3. Juni statt. (Schluss) hk

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