Wiener Konzerthaus: Das Abonnementprogramm 2004/2005

Wien (OTS) - Das Konzerthausdebut der Berliner Philharmoniker,
eine konzertante Aufführung von Massenets "Thaïs" mit Renée Fleming und Thomas Hampson und die Rückkehr der Jazzdiva Diana Krall sind drei der zahlreichen Höhepunkte der Saison 2004/05 im Wiener Konzerthaus, dessen Abonnementprogramm am 16. April von Generalsekretär Lieben-Seutter präsentiert wird.

Mit rund 300 Konzerten bietet das Konzerthaus in der Saison 2004/05 mehr Veranstaltungen als je zuvor im Abonnement an, wobei der breite inhaltliche Bogen von "klassischen" Konzerten über Jazz, World- und Volksmusik bis hin zu Lesungen, Vorträgen, Mittagskonzerten und Stummfilme mit Live-Musik reicht.

Eigene Zyklen sind zwei prominenten "Artists-in-Residence" gewidmet: Thomas Hampson präsentiert amerikanische Liedtradition in zwei Konzerten sowie einen zweiteiligen Zyklus mit Mahler-Liedern. Gidon Kremer widmet sich gemeinsam mit den Musikern seiner Kremerata Baltica der Musik von Dmitri Schostakowitsch und seinen Nachfolgern. Neu konzipiert in dem umfangreichen Jugend- und Vermittlungsprogramm sind die Zyklen "music4you" und "Das andere Konzert".

Neben jenen Ensembles, die seit vielen Jahren mit eigenen Zyklen im Abonnementprogramm vertreten sind - u. a. Wiener Symphoniker, RSO Wien, Alban Berg Quartett, Hagen Quartett, Quatuor Mosaïques und Klangforum Wien - ist auch die Liste der internationalen Gäste höchst prominent besetzt: Berliner Philharmoniker, Budapester Festival Orchester, WDR Sinfonieorchester, Orchestre National de France, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Mahler Chamber Orchestra, Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, Le Concert des Nations und Les Musiciens du Louvre spielen unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Kurt Masur, Semyon Bychkov, Marc Minkowski, Riccardo Chailly, Jordi Savall und Daniel Harding. Michael Tilson Thomas und Pierre Boulez, der - unterstützt von Daniel Barenboim am Klavier - seinen 80. Geburtstag begeht, werden am Pult der Wiener Philharmoniker erwartet.

Große Namen dominieren auch unter den Konzert- und Recitalsolisten, etwa Cecilia Bartoli, Barbara Bonney, Alfred Brendel, Joseph Calleja, Angela Denoke, Hilary Hahn, Angelika Kirchschlager, Elisabeth Leonskaja, Grigorij Sokolov, Arcadi Volodos, Vadim Repin, Radu Lupu, Rudolf Buchbinder und Pierre-Laurent Aimard. Der Kammermusik widmen sich u. a. Mitsuko Uchida, Bo Skovhus, Emmanuel Pahud, Tabea Zimmermann, Christian Tetzlaff und Heinrich Schiff. Der Zyklus "Jazz im Konzerthaus»" bringt neben einem Wiedersehen mit Diana Krall die Dizzy Gillespie Alumni All Star Big Band (u. a. mit Jon Faddis und Randy Brecker), das Vienna Art Orchestra sowie ein Orchesterkonzert mit Herbie Hancock und dem RSO-Wien unter dem Motto "Gershwin's World". Unter den Höhepunkten finden sich weiters ein Arienabend mit Cecilia Bartoli und den Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski sowie konzertante Aufführungen von Vivaldis Opernrarität "Farnace" unter Jordi Savall und Weills "Dreigroschenoper" mit H.K. Gruber. Dem 80. Geburtstag von Pierre Boulez sind zwei Konzertprogramme der Wiener Philharmoniker gewidmet. Herausragendes Ereignis der Reihe Film+Musik live ist Murnaus Stummfilm-Klassiker "Sunrise", der von der Kultband Lambchop begleitet wird.

Nach wie vor fest verankert im Konzerthaus-Programm ist die Musik der Gegenwart: Über 80 zeitgenössische Werke - darunter ein neues abendfüllendes Multimedia-Projekt von Olga Neuwirth und ein "Pierre Boulez Marathon" mit Pierre-Laurent Aimard - finden sich bereits im Abonnementprogramm, dazu kommen im Laufe der Saison noch zahlreiche Konzerte im Rahmen des Festivals "Wien Modern" sowie der Konzertreihe "generator - Musik für morgen". Das Festival "Resonanzen" im Jänner 2005 sowie das 32. Internationale Musikfest im Rahmen der Wiener Festwochen 2005 bieten ebenso weitere hochkarätige Konzerte außer Abonnement wie die höchst erfolgreiche Serie "World - Musik der Welt". Unter diesem Motto sind für Herbst 2004 bereits Termine mit Goran Bregovic, Ladysmith Black Mambazo und ein Gamelan-Projekt fixiert.

Erfolgreich ist auch die laufenden Saison 2003/04, wie GS Lieben-Seutter berichtet. Nach einer sensationellen Einnahmensteigerung von über 20% in der Vorsaison 2002/03 ist auch heuer gelungen, die Auslastung der Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft weiter zu steigern.

Für die Unterstützung des Konzertbetriebes erhält das Wiener Konzerthaus von der Kulturabteilung der Stadt Wien und der Sektion Kunst des Bundeskanzleramtes Subventionen. Besonders hervorzuheben ist zudem das Engagement der KAPSCH Aktiengesellschaft, die bereits seit 1992 die Wiener Konzerthausgesellschaft als Jahressponsor großzügig unterstützt.

Das neue Abonnementprogramm kann unter der Wiener Telefonnummer 242 002 angefordert werden. Fax: 242 00 110, ticket@konzerthaus.at, http://www.konzerthaus.at

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Mag. Anja Reisch
Wiener Konzerthaus
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