Strache: Liberale Drogenpolitik gescheitert - auch die Niederlanden schwenken um!

Linke Traumwelt vom "Recht auf Rausch" scheint ausgeträumt zu sein - die Niederlande denken laut über eine Abkehr von der liberalen Drogenpolitik nach - Wien muß jetzt nachziehen!

Wien, 16-04-2004 (fpd) - Die liberale Drogenpolitik der Niederlanden, die seit rund 30 Jahren als großes Vorbild der Sozialisten in ganz Europa gegolten hat, scheint nun endgültig gescheitert zu sein.
Hat bereits im Jahr 2000 der holländische Innenminister ein Pilotprojekt gestartet, das Vorsieht bei schwer Drogensüchtigen mittels Gerichtsbeschluß eine Zwangstherapie zu verordnen, so scheint nun das Drogendorado für Haschisch endgültig vor dem Aus zu stehen. Der holländische Justizminister Piet Hein Donner und Gesundheitsminister Hans Hoogervorst prüfen derzeit, ob der in "Coffeeshops" erlaubte Verkauf von Haschisch verboten werden soll, so heute der FP-Landesparteiobmann Strache in einer Stellungnahme zu den jüngsten Entwicklungen in den Niederlanden.

Die Gefahr von Haschisch-Konsum sei evident. Eine Vielzahl von Studien warne ganz massiv vor dem Konsum. So verursache Haschisch dauerhafte physische und psychische Schäden, Abhängigkeit und schwere gesundheitliche Schäden. Diese reichen von Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung und Wahnvorstellungen bis hin zur Schizophrenie. Haschisch gelte zudem als Einstiegsdroge für härtere Drogen. Auch die holländischen Studien - die fern jedes Verdacht der FPÖ-Freundlichkeit stünden - bestätigen nunmehr diese von der SPÖ und den Grünen bestrittenen Tatsachen, so Strache

Die Politik der Verharmlosung illegaler Drogen durch den Wiener Drogenkoordinator Michael Dressel habe damit einen weiteren, massiven Rückschlag erlitten. Seine erst kürzlich aufgestellte Forderung, den Haschischkonsum aus dem Strafrecht zu streichen, zeige den völlig verfehlten Denkansatz und das völlige Versagen der Wiener Drogenpolitik auf breiter Ebene.

Die Wiener Freiheitlichen, so Strache, erneuern daher ihre Forderung an den Wiener Schulen ein Pilotprojekt zur präventiven Drogenpolitik zu starten und bei verhaltensauffälligen Schülern Drogenschnelltests durchzuführen. Damit, so Strache, könne das Übel an der Wurzel gepackt werden und dem Betroffenen schnellstmöglich geholfen werden. Daß die SPÖ und die Grünen solche Initiativen selbstverständlich regelmäßig ablehnen zeige nur, wie wichtig, richtig und notwendig eine Umsetzung wäre, so Strache abschließend. (Schluß) jen

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003