Ferne Nachbarn - Burkina Faso

Weitere Folge der 3sat-Dokumentationsreihe am 19. April, 21 Uhr

Wien (OTS) - Burkina Faso zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Burkinabé müssen die schwierigen Bedingungen der Sahelzone meistern und mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von rund 200 US-Dollar auskommen. Die fortschreitende Ausbreitung der Sahara erschwert die Versorgung mit Wasser und Nahrungsmitteln und macht das westafrikanische Land von internationaler Hilfe abhängig. Auch Österreich unterstützt das ehemalige Obervolta.

Starthilfe Bildung

Bildung ist einer der wichtigsten Bausteine für die Entwicklung eines Landes. In Burkina Faso kann ein großer Teil der Bevölkerung kann weder lesen noch schreiben. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit setzt deshalb auf Bildungsprojekte in diesem Partnerland. In Tenkodogo, zum Beispiel, absolvieren rund 80 Jugendliche eine Mechanikerlehre. Die Werkstätten bieten praktische Ausbildung, in der Berufsschule stehen parallel dazu Buchhaltung, Betriebsführung und Kalkulation auf dem Lehrplan. Die Absolventen sind dafür gerüstet, später selbst einen Betrieb zu gründen und Lehrlinge auszubilden.

Mauern gegen die Wüste

Die Bauern in Burkina Faso führen einen unermüdlichen Kampf gegen Bodenerosion. Durch Steinmauern schützen Dorfgemeinschaften ihr wertvolles Ackerland, verbesserte Anbaumethoden führen zu mehr Ertrag. Frauen nehmen Kredite auf für eine gemeinsame Getreidemühle. Sie ersparen sich dadurch lange Fußmärsche mit schweren Lasten. "Und viele Frauen hier im Dorf nutzen die gewonnene Zeit jetzt, um lesen und schreiben zu lernen", erklärt Maimounata Sandwidi, eine der Mühlenbetreiberinnen. Es sind einfache, aber wirksame Schritte, die mit österreichischer Unterstützung in Burkina Faso gesetzt werden.

Ein Überblick über die Geschichte Burkina Fasos und über kulturelle Initiativen runden diese Folge von "Ferne Nachbarn" am 19. April um 21 Uhr auf 3sat ab.

Ein Film von Andreas Forst.

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