Schüssel: Forschungsoffensive der Bundesregierung ist erfolgreich

Heute fand der vierte Reformdialog zu Forschung und Technologieentwicklung in der Hofburg statt

Wien (OTS) - "Die Bundesregierung hat seit ihrem Antritt im Jahr 2000 Forschung und Technologieentwicklung besonders stark gefördert. Die vorliegenden Daten beweisen, dass wir sehr erfolgreich unterwegs sind. Deutlich sichtbar wird das gute Ergebnis in der heute von der Statistik Austria für das Jahr 2004 prognostizierten Forschungsquote", betonte Bundeskanzler Schüssel in der Pressekonferenz nach dem heute in der Hofburg stattgefundenen Reformdialog zum Thema "Forschung und Technologieentwicklung". So wird laut Statistik Austria heuer mit einem Anstieg der Forschungsausgaben von 2,19% des BIP im Jahr 2003 auf 2,27% des BIP zu rechnen sein. "Wir sind gut unterwegs, unser Ziel eine Forschungsquote von 2,5% im Jahr 2006 und von 3% im Jahr 2010 zu erreichen. Auf diesem Weg wollen wir weiter gehen", betonte Bundeskanzler Schüssel.

"Das ist nicht nur ein Erfolg der Bundesregierung, denn wir verstehen die staatlichen Forschungsinvestitionen als Multiplikator. Das scheint zu funktionieren", so Schüssel und wies auf die bereits getroffenen Maßnahmen hin. Dazu gehören steuerliche Erleichterungen in Form eines attraktiven Forschungsfreibetrag von 25% sowie einer Forschungsprämie von 8%. Ebenso hat die Bundesregierung Sondermittel in zwei Tranchen von insgesamt 1,1 Milliarden Euro für Forschungsaktivitäten zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurden Mittel der Oesterreichischen Nationalbank und des ERP-Fonds in der Höhe von 3 Milliarden Euro zweckgewidmet und in eine Nationalstiftung eingebracht. "Die USA haben gestern der Zweckwidmung der Mittel des ERP-Fonds zugestimmt", so Schüssel. Als weitere Neuerungen bezeichnete der Bundeskanzler die Einrichtung des Hauses der Forschung sowie die Neuordnung der Förderlandschaft.

"Die Wirtschaftsforschungsinstitute IHS und WIFO haben positiv auf die Forschungspolitik der Regierung reagiert. Wir wissen aber auch, dass wir in der Ausbildung von Forschern von morgen mehr tun müssen", betonte Schüssel abschließend.

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