Neue Plattform soll das Gesundheitsbewusststein in NÖ stärken

AKNÖ und ÖGB NÖ wollen die betriebliche Gesundheitsprävention forcieren

Wien (AKNÖ) - Die AKNÖ stellte heute die gemeinsam mit dem ÖGB NÖ und Landesgesundheitsreferent Emil Schabl initiierte neue Plattform "Betriebliche Prävention und Gesundheitsförderung" im St. Pöltner Landhaus vor. In dieser Plattform sind weiters die NÖGKK, AUVA und weitere Institutionen mit Erfahrung in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge und -förderung vertreten.
Aktueller Anlass für dieses Projekt: Bereits die Hälfte aller Krankheiten ist arbeitsbedingt. Typische Belastungen in der heutigen Arbeitswelt betreffen den Bewegungs- und Stützapparat, das Herz-Kreislaufsystem sowie die Atemwege und die Haut. Zusätzlich zu diesen körperlichen Faktoren sind psychosoziale Belastungen bereits die zweithäufigste gesundheitliche Beeinträchtigung am Arbeitsplatz. "In Zeiten, in denen der Mensch immer mehr Lebenszeit im Beruf verbringt, wird es immer wichtiger, nicht erst zu reagieren, wenn etwas weh tut, sondern gleich darauf zu achten, dass es gar nicht so weit kommt", meinte AKNÖ-Vizepräsident Walter Pecina.
Als Kompetenzzentrum steht der neuen Plattform das Arbeits- und sozialmedizinische Zentrum (AMZ) Mödling zur Verfügung. Dort wird die gesetzlich geforderte Präventivberatung ebenso angeboten wie arbeitspsychologische Unterstützung, betriebsspezifische Seminare oder ergonomische Beratungen.
Die AKNÖ, die auch mit ihrer Sicherheits- und Gesundheitsakademie in der Plattform für betriebliche Prävention vertreten ist, freut sich, dass erstmals eine so breitgefächerte Zusammenarbeit gelungen ist, vor allem deshalb, weil es um ein so wichtiges Thema geht.
"Bis 2010 wollen wir die Hälfte aller niederösterreichischen Betriebe zur Teilnahme an Präventivprojekten gewinnen", nennt Pecina sein ehrgeiziges Ziel. Neben der sehr wichtigen Unterstützung der Betriebsräte und Sicherheitsvertrauenspersonen soll hierbei auch die moderne Nachrichtentechnik eingesetzt werden: Mit einem landesspezifischen Internetauftritt werden auch die Kontakte über die Grenze hinaus gefördert.

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