Semesterferien 2005: Strache: Problem noch immer akut

Vorarlberg längst aktiv, das rote Wien schläft schon wieder, Familien und Touristikbetriebe müssen die Zeche für das Versäumnis zahlen

Wien, 2004-04-15 (fpd) - Das Problem des Zusammenfalls der Semesterferien 2005 in mehreren Bundesländern ist immer noch ein akutes und droht der österreichischen Wirtschaft einen Schaden von 350.000 Euro sowie erheblichen Mehrkosten für die Familien zuzufügen, warnte heute erneut der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache. ****

Jetzt liege aus Vorarlberg ein Vorschlag am Tisch und die Wiener SPÖ scheine diesen abermals zu verschlafen. Im konkreten könnten die Bundesländer Tirol und Vorarlberg ihren Termin für die Semesterferien mit jenen in Wien und Niederösterreich tauschen. Die Vorarlberger Landesregierung befasse sich seit längerem mit diesem Thema. Aus Wien sei - wieder einmal - diesbezüglich nichts zu hören, von der vielbeschworenen Achse Häupl-Pröll ebenfalls nicht, kritisierte Strache.

Da u. a. Wien es verschlafen habe, 2003 einen Antrag auf Verlegung der Semesterferien zu stellen, könne nur noch eine bundesgesetzliche Regelung Abhilfe schaffen, für die auch die SPÖ-Stimmen durch eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig seien. Wenn die Bundesländer unter sich bereit wären, entsprechende Abtäusche zu machen, könnte den Familien viel an Mehrkosten erspart sowie ein hoher Einnahmenausfall für die Wirtschaft vermieden werden.

Bürgermeister Häupl möge raschest in Kontakt mit seinen Amtskollegen treten und eine Verlegung der Semesterferien 2005 - quasi in letzter Minute noch - ermöglichen. Viele Wiener Familien, die zu exorbitant hohen Kosten ihren Semesterurlaub im kommenden Jahr verbringen müssen, wären ihm dafür sehr dankbar, so Strache. (Schluß) HV nnnn

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