ÖAAB-Gajdosik zu SP-Ekkamp: "Unverantwortliche Schönfärberei"

Wiener AK muss endlich ihre Verantwortung wahrnehmen und SP-Stadtregierung zu engagierter Arbeitsmarktpolitik drängen

Als "unverantwortliche Schönfärberei" bezeichnete heute der Vizepräsident der Wiener Arbeiterkammer und Fraktionsobmann der Fraktion "ÖAAB-Christliche Gewerkschafter" Alfred Gajdosik die Ausagen von SP-Ekkamp zur Situation des Wiener Arbeitsmarktes. "Sie brauchen sich nur die Statistiken ansehen, dann werden Sie rasch sehen, dass Sie falsch liegen, wenn Sie sich immer nur auf die Konjunktur und auf die Bundesregierung ausreden", so Gajdosik in Richtung Ekkamp.****

Der AK-Vizepräsident verwies dabei auf die aktuellen Zahlen bei der Beschäftigung. Österreichweit gab es zuletzt 7.200 neue Aktivbeschäftigte. In Wien hingegen hatten wir einen Rückgang um 4.100 Stellen zu verzeichnen. Für 2004 ist eine weitere Verringerung um 2.800 Beschäftigte zu erwarten. "Wenn Ekkamp aber nur aufgrund dieser Zahlen stolz auf die SP-Beschäftigungspolitik in Wien ist, sagt das vieles aus", so Gajdosik.

Im Bezug auf die Arbeitslosigkeit unterstrich er auch nochmals den Negativtrend in der Bundeshauptstadt. "Der Wiener Anteil am gesamtösterreichischen Anstieg bei der Arbeitslosigkeit beträgt derzeit mehr als 50 Prozent. Da müssen doch bei den Verantwortlichen im Rathaus aber auch bei der FSG in der Arbeiterkammer die Alarmglocken klingeln," so Gajdosik und abschließend: "Auch die Wiener Arbeiterkammer hat in der Frage des Wiener Arbeitsmarktes ihre Verantwortung wahrzunehmen und die Stadtregierung zu einer engagierteren Arbeitsmarktpolitik zu drängen. Es reicht wahrlich nicht aus, gebetsmühlenartig der Bundesregierung die Schuld zu geben."

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