Lopatka: "Benita-Turbobus" gegen "Fischer-ÖBB-Schlafwaggon"

Jet-Set-Sozi Gusenbauer in Marbella statt in Favoriten

Wien, 15. April 2004(ÖVP-PK) "In einem fulminanten Aufholprozess kommt Dr. Benita Ferrero-Waldner ihrem Mitbewerber Dr. Heinz Fischer in allen Umfragen immer näher", erklärte heute, Donnerstag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka. "Mit der TV-Konfrontation heute Abend im ORF beginnt der Endspurt um den Einzug in die Hofburg." In einer Meinungsumfrage des Gallup-Institutes liegt der Abstand zwischen den beiden Kandidaten nur noch innerhalb der statistischen Schwankungsbreite, wie Prof. Fritz Karmasin erklärt hat. ****

"Während die SPÖ für ihren Kandidaten für die letzten 80 Stunden vor der Wahl einen rollenden ÖBB-Schlafwaggon angemietet hat, düst Dr. Benita Ferrero-Waldner in ihrem Turbobus von einer Veranstaltung zu nächsten", so Lopatka. Die Präsidentschaftskandidatin werde von tausenden Helfern unterstützt, allein 1.400 Initiativen kämpfen für ihren Einzug in die Hofburg. "Die SPÖ hat sich offenbar viel zu sicher gefühlt und gedacht, sie könne ihren Kandidaten gemütlich mit dem Schlafwaggon in die Hofburg rollen lassen." Dr. Benita Ferrero-Waldner kämpfe allerdings - wie auch schon zur Zeit der Sanktionen -wie eine Löwin und habe Woche für Woche aufgeholt. "Fischer spürt den Atem Dr. Ferrero-Waldners schon in seinem Nacken."

Alfred Gusenbauer, so Lopatka, habe sich hingegen völlig aus dem Wahlkampf verabschiedet und weilte letzte Woche auf Urlaub in Marbella. "Es ist schon bemerkenswert, wenn ein SPÖ-Chef auf Einladung von Groß-Kapitalisten, die von der SPÖ in Sonntagsreden so gern bekämpft werden, zwischen Aga Khan und König Fahd als 'Jet-Set-Sozi' den 'Roten Prinzen' mimt, während Fischer sich wenigstens abmüht, nicht doch als 66jähriger schon in Pension gehen zu müssen." Lopatka stellte dabei die Frage, wie viele wahlkämpfende SPÖ-Funktionäre Alfred Gusenbauer in Marbella wohl getroffen hätte. "Seine Aufgabe wäre wohl eher gewesen, seine eigenen Funktionäre in Favoriten oder in anderen Bezirken beim Verteilen von Ostereiern zu unterstützen."

Dr. Benita Ferrero-Waldner erfahre hingegen beeindruckend große Unterstützung von Basis- und Spitzenfunktionären. "Morgen früh werden alle ÖVP-Regierungsmitglieder in Betrieben und auf öffentlichen Plätzen in Wien um Unterstützung für Dr. Ferrero-Waldner werben", so Lopatka. "Vom Bundeskanzler, über die Minister, bis hin zu den Staatssekretären kämpfen alle für Dr. Benita Ferrero-Waldner."

Mit großer Zuversicht sieht Lopatka dem heutigen TV-Duell zwischen den beiden Kandidaten entgegen. "Der heutige Abend wird den Blick der noch Unentschlossenen schärfen, sie werden erkennen, wer die bessere Wahl für die Zukunft Österreichs ist", so Lopatka. Die Präsidentschaftskandidatin werde in allen Bereichen punkten: Sie habe klare Vorstellungen darüber, wie es für Österreich in Europa weitergehen soll, sie sei international hoch angesehen, sie werde neue Kontakte für die Wirtschaft knüpfen und ohne Parteizwang entscheiden. "Dr. Ferrero-Waldner steht für ein modernes Österreich, das hat uns auch jüngst eine 'market'-Umfrage bestätigt. Wir wissen, dass sie die beste Kandidatin für das Präsidentenamt ist und heute Abend wird sich auch ein Millionenpublikum davon überzeugen können", so der ÖVP-Generalsekretär abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0004