"Alter" Amberg-Zwilling wird generalüberholt

Start zur Sanierung der Weströhre

Bregenz (VLK) - Am kommenden Montag starten die Arbeiten zur Sanierung und Modernisierung der Ambergtunnel-Weströhre. Während der Bauzeit wird der Verkehr in beide Richtungen durch die neue Oströhre geführt. Landeshauptmann Herbert Sausgruber, Straßenbaureferent Landesstatthalter Dieter Egger und ASFINAG-Vorstandsdirektor Franz Lückler präsentierten heute, Donnerstag, im Landhaus die Einzelheiten des Projektes.
Laut LH Sausgruber gilt es die 20 Jahre alte Tunnelröhre insbesondere sicherheitstechnisch wieder auf neuesten Stand zu bringen. Die Umbau- und Sanierungsarbeiten sind mit 18,25 Millionen Euro veranschlagt, damit wird der drei Kilometer lange "alte" Amberg-Zwilling die derzeit größte Tunnelsanierungsbaustelle Österreichs sein.

Die Fertigstellung ist für Mitte Dezember vorgesehen. LSth. Egger:
"Wir haben die Bauarbeiten bewusst so terminisiert, dass der Tunnel rechtzeitig zu den Verkehrsspitzen des nächsten Winters wieder zweiröhrig befahrbar sein wird." Auch die Möglichkeit der Umleitung des Verkehrs durch die zweite Tunnelröhre trägt maßgeblich dazu bei, dass die Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden deutlich reduziert werden können.

Im Zuge der Bauarbeiten wird die Weströhre technisch modernisiert und neuesten Sicherheitsstandards angepasst. Laut ASFINAG-Direktor Lückler geht es darum, "den Verkehrsteilnehmern den Schrecken vor dem Tunnel zu nehmen". Die gesamte betriebstechnische Ausrüstung des Tunnels wird erneuert, die Innenschale und die Tunnelabdichtung werden saniert, neue Feuerlöschnischen und Notrufnischen werden gebaut und drei begehbare sowie zwei befahrbare Querschläge zur Oströhre werden angeschlossen. Weitere Sicherheitsmaßnahmen sind Wechselverkehrszeichen im Tunnel, eine moderne Videoüberwachung, eine Beschallungsanlage für Durchsagen, schaltbare Fluchtwegorientierungsleuchten, Anpralldämpfer beim Einfahrtsportal sowie Rückstrahler auf den erhöhten Seitenstreifen.
(gw)

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