Kabas: Mobilfunk: Site-Sharing auch in Wien notwendig

Mastenwildwuchs kann Einhalt geboten werden

Wien, 15.04.04 (fpd) - In den USA ist es längst Standard, dass sich mehrere Mobilfunk-Netzbetreiber einen Mast teilen. In Österreich könnten auf diese Weise rund die Hälfte der 7.000 Mobilfunk-Masten eingespart werden, machte heute der Klubobmann der Wiener Freiheitlichen Mag. Hilmar Kabas aufmerksam.

Dadurch könnten Tausende Bürger wieder ruhig schlafen, die derartige Masten in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnungen haben und sich berechtigterweise Sorgen um ihre Gesundheit machen. Zahlreiche angesehene Wissenschafter warnen eindringlich vor den nicht auszuschließenden Gesundheitsgefährdungen durch die gepulste Strahlung der Mobilfunksender, so Kabas.

Derzeit lege sich in Österreich offenbar noch die mächtige Mobilfunk-Lobby quer, um das intelligente Site-Sharing zu verzögern. Eine Wiener Firma sei jedoch aktuell dabei, einen Pilotversuch mit rund 150 solcher Leasing-Masten in ganz Österreich zu starten, wo sich die verschiedenen Netzbetreiber einmieten können.

Da die Wiener Gemeindebauten beliebter und stark genutzter Standort für Mobilfunk-Masten sind, sei es die Aufgabe von Wohnbaustadtrat Faymann, diese Möglichkeit zur "Auslichtung des Mastenwaldes" auch in Wien ernsthaft zu prüfen und in Verhandlungen mit besagter Firma und den Netzbetreibern zu treten, forderte Kabas und erneuerte auch die langjährige Forderung der Wiener Freiheitlichen nach einer Genehmigungspflicht für die Errichtung von Mobilfunk-Sendemasten.

Diese sei in der Wiener Bauordnung bislang leider nicht verankert. Die Wiener SPÖ habe in der Vergangenheit alle Initiativen der Freiheitlichen, darunter auch Anträge im Landtag zur einer dahingehenden Novellierung der Bauordnung abgewürgt, machte Kabas anschließend aufmerksam. (Schluß)am

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