TV-Konfrontation: Darabos hofft auf aufschlussreiche inhaltliche Debatte

Neutralität, Soziale Gerechtigkeit und Chancen für die Jugend als zentrale Themen - Heute muss Ferrero Farbe bekennen

Wien (SK) "Heute Abend wird sich zeigen, welcher der beiden Kandidaten für die Präsidentschaftswahl die besseren Antworten auf die wesentlichen Zukunftsfragen des Landes - Neutralität, soziale Gerechtigkeit und Chancen für die Jugend - hat", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos im Vorfeld zur heutigen TV-Konfrontation. Erfreulich sei, dass nun endlich ein direkter Dialog der beiden Kandidaten zustande komme - nachdem Ferrero sich Dutzende Male dieser Art der Auseinandersetzung entzogen hatte. Dabei sei gerade das direkte Gespräch über inhaltliche Fragen für die Wählerinnen und Wähler am aufschlussreichsten und eine echte Entscheidungshilfe, so Darabos. ****

"Dass sich Ferrero bisher jeder Konfrontation wo es nur ging entzogen hat, spricht Bände", sagte Darabos gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Schließlich sei es alles andere als einfach, ihren Zick-Zack-Kurs zur Neutralität gegenüber der klaren und unmissverständlichen Position Fischers - aktiv für Frieden und Neutralität ohne jeden Kurswechsel - zu verteidigen. Auch in den Fragen der sozialen Gerechtigkeit habe Ferrero kein leichtes Spiel, weil sie sich für sämtliche Regierungsbeschlüsse, die die Menschen in diesem Land unmittelbar negativ betreffen - wie Pensionskürzungen, Ambulanzgebühren, Unfallrentenbesteuerung etc. - verantworten müsse. Und was die Chancen der Jugend betrifft, so sei Ferrero-Waldner als Mitglied dieser Bundesregierung für die höchste Arbeitslosigkeit in der Geschichte der Zweiten Republik mitverantwortlich. "Wer in der Position eines Ministers einfach untätig zusieht, wie den Jugendlichen sämtliche Zukunftschancen genommen werden, einfach weil ihnen die Möglichkeit zum Einstieg ins Berufsleben verwehrt wird, kann von sich nicht behaupten, ein soziales Gewissen zu haben und sich um die Menschen zu kümmern", sagte Darabos.

Kampagnenleiter Darabos abschließend: "Heute wird Ferrero-Waldner Farbe bekennen müssen. Welche ihrer Positionen zur Neutralität gilt? Wieso hat sie, ohne mit der Wimper zu zucken, den brutalen Schüssel-Kurs zu Lasten der Menschen mitgetragen? Warum nimmt sie in Kauf, dass immer mehr Jugendliche um ihre Zukunftschancen gebracht werden?" (Schluss) se

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