ÖAMTC: Bei mangelhaft ausgestattetem Fahrrad nicht sofort abstrafen

Aufklärung im Sinne der Verkehrssicherheit oft besser als Strafe

Wien (ÖAMTC-Presse) - Aufklärung geht vor Strafe: Der ÖAMTC appelliert an die Exekutive, Radfahrer nicht sofort zu bestrafen, sollten an ihren Rädern die Brems- oder Lichtanlage nicht den Vorschriften entsprechen. "Verkehrssicherheit soll nicht immer durch Strafen erzwungen werden. Viel effektiver wäre es, Besitzer von Fahrrädern über die richtige Ausrüstung der Räder aufzuklären. Darüber hinaus sollte den Besitzern die Möglichkeit eingeräumt werden, innerhalb einer Frist von beispielsweise drei Tagen ihre Fahrräder wieder auf Vordermann zu bringen. Gelingt der Nachweis, soll von einer Strafe abgesehen werden", schlägt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer vor.

Oberstes Ziel sollte sein, Radfahrer als vollwertige Partner im Straßenverkehr zu akzeptieren. Richtiges Verhalten und komplette Ausrüstung sind dazu Voraussetzung. Entsprechend der Fahrradverordnung müssen Fahrräder mit Beleuchtung (darf bei Tag und guter Sicht abgenommen werden), Reflektoren, Glocke oder Hupe und zwei getrennten Bremsanlagen ausgerüstet sein. "Viele halten sich allerdings nicht an die Fahrradverordnung. Häufig sind ihre Bikes nicht ausreichend ausgestattet. Nur eine gute Ausrüstung garantiert sicheres Unterwegssein", weiß Hoffer.

Auf der Homepage des Clubs finden sich unter der Internetadresse http://www.oeamtc.at/fahrrad/ Infos rund um das Thema Fahrrad und Details zur richtigen Ausstattung.

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ÖAMTC-Pressestelle/Michael Holzinger

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