Europäische Reiseversicherung 2003 mit Rekordzuwachs

Zahl der Versicherten auf 1,6 Mio. gestiegen - Gewinn durch verstärkte Storni auf Vorjahrsniveau

Wien (OTS) - Die Europäische Reiseversicherung, mit rund 60
Prozent Marktanteil Österreichs größter Reiseversicherer, erreichte im schwierigen Reisejahr 2003 einen Rekordzuwachs um fast ein Viertel auf 1,6 Millionen Versicherte. Die Prämienumsätze erhöhten sich um 12,9 Prozent auf 28,6 Millionen Euro. Das Spitzenergebnis ist umso bedeutender, als der Outgoing-Tourismus einen Rückgang um 3 Prozent bei der Gästezahl und um 5 Prozent bei den Umsätzen verzeichnete. Gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Care Consult erhöhte sich der Gruppenumsatz der Europäischen um 11,4 Prozent auf 37,5 Millionen Euro. Der Bilanzgewinn lag mit 271.000 Euro auf Höhe des Vorjahres, an die Aktionäre wurden 20 Prozent Dividende und 10 Prozent Bonus ausgeschüttet.

Wesentlichen Anteil am Wachstum hatte, neben dem Wirksamwerden der Partnerschaft mit Gulet Touropa Touristik, die unter dem Eindruck von Terroranschlägen, Irak-Krieg und SARS veränderte Einstellung der Reisenden. "Der Wunsch der Urlauber, sich und ihre Werte abzusichern, ist weiterhin im Ansteigen," erklärte der Vorstandschef der Europäischen Dr. Martin Sturzlbaum. "Die Europäische leistet zu Aufklärung und erhöhtem Risikobewusstsein einen konsequenten Beitrag. So wurde das vergünstigte Impfservice auf ganz Österreich ausgedehnt."

Die Verunsicherung hat ihre negative Seite: Die Zahl der Reisestorni erhöhte sich um 12,1 Prozent auf 11.324 Fälle, der resultierende Schadenaufwand um 24,2 Prozent auf 7,45 Millionen Euro. Kontrollen ergaben, dass 20 Prozent der Fälle missbräuchlich eingereicht wurden. Um dem zu begegnen wurde das Ärztenetzwerk verdichtet und eine Produktvariante mit Selbstbehalt bei Stornoversicherungen eingeführt.

Mit 46 Prozent hatten die Reisestorni den höchsten Anteil am um 19 Prozent auf 16,3 Millionen Euro erhöhten Schadenaufwand. 29 Prozent entfielen auf die Reisekrankenversicherung, die durch weltweit gestiegene Behandlungskosten und teure Rücktransporte mit bis zu 120.000 Euro Kosten einen überproportional erhöhten Schadenaufwand verursachte.

Für das laufende Jahr 2004 ist die Europäische optimistisch. Durch die mit Jahresende 2003 abgeschlossene Vertriebskooperation mit Europ Assistance, dem weltweit größten Assistance-Dienstleister, werden neue Produkte entwickelt und zusätzliche Wachstumschancen im Bereich Mobilität und Service erschlossen. Marktpotential bei Reiseversicherungen ist vorhanden: Trotz erhöhtem Sicherheitsbewusstsein sind in Österreich erst 56 Prozent der Reisenden versichert, während es in anderen Ländern wie Skandinavien oder den Niederlanden über 80 Prozent sind.

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