"Engel auf Pfoten" stellt neues Merkblatt für den richtigen Umgang mit sehbehinderten und blinden PatientInnen vor

Wien (OTS) - Anlässlich eines Vortrags im Rahmen des Sensibilisierungsprogramms "Sehen-Verstehen" bei der Global Sozial HeimhelferInnen-Ausbildung am 15.4. in Wien hat die Sehbehinderten-und Blindenorganisation ein Merkblatt für Personen, die in Arztpraxen, Pflegeheimen oder Krankenhäusern beschäftigt sind, erstellt.

"Es liegt uns sehr am Herzen, unterschiedliche Berufsgruppen im Umgang mit sehbehinderten und blinden Menschen zu sensibilisieren und sie aufzuklären wie man mit dieser Personengruppe wie auch mit Blindenführhunden richtig umgeht", erklärt Roland Komuczky, Obmann von "Engel auf Pfoten".

Wie auch schon in den Merkblättern für TaxilenkerInnen und für die Gastronomie werden zahlreiche Tipps, Anregungen und Denkanstöße gegeben wie man auf die speziellen Bedürfnisse sehbehinderter und blinder Menschen eingehen kann. Durch die vermehrte Nachfrage nach den erfolgreichen Vorträgen aus Gesundheits- und Krankenpflegeschulen sowie Spitälern in ganz Österreich wurde auch für dieses Themengebiet ein entsprechendes Blatt gestaltet.

Im Rahmen des erfolgreichen Sensibilisierungsprojekts "Sehen-Verstehen" der Sehbehinderten- und Blindenorganisation "Engel auf Pfoten" hält Obmann Roland Komuczky seit dem Jahr 2000 professionelle Informationsvorträge gegen eine freiwillige Spende in Schulen, Krankenpflegeschulen, Spitälern, Pensionistenwohnhäusern und in Dienstleistungsbetrieben. Gegen eine Spende von 75 Euro wird das Programm in Krankenpflegeschulen, Spitälern und Betrieben angeboten.

Selbsterfahrung baut Barrieren ab

"Am wichtigsten ist es jedoch, den Dialog zur betroffenen Person direkt aufzubauen und ohne Scheu zu fragen welche Hilfe benötigt wird", erklärt Komuczky. "Nur so können die Barrieren, die vor allem in den Köpfen bestehen, nach und nach abgebaut werden!"

Die Augen buchstäblich geöffnet werden den TeilnehmerInnen von "Sehen-Verstehen" jedoch spätestens beim Ausprobieren der Simulationsbrillen, die verschiedene Augenerkrankungen nachvollziehbar machen oder der Versuch mit Dunkelbrille und Blindenstock durch den Raum oder auch die eigene Station zu gehen. "Dann können die meisten die Probleme selbst verstehen, die sehbehinderte oder blinde Menschen im Alltag haben", erzählt der Obmann. Voriges Jahr konnten über 2600 Personen in ganz Österreich von diesem Projekt profitieren.

Das Merkblatt kann ab sofort auf der Webseite der Sehbehinderten-und Blindenorganisation unter www.engelaufpfoten.at heruntergeladen werden.

Neben dem Projekt "Sehen-Verstehen" und der allgemeinen Beratung sehbehinderter und blinder Menschen (insbesondere in Führhundfragen) haben sich die "Engel auf Pfoten" zur Aufgabe gemacht, Betroffenen bei der Finanzierung von Blindenführhunden und Hilfsmitteln zu helfen sowie das Projekt "Seamania" für sehbehinderte und blinde Jugendliche durchzuführen.

Als Garantie für die ordnungsgemäße Verwendung bürgt das Spendengütesiegel.

Spendenkonto: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, Ktonr. 1.133.214, BLZ 32.000.

Rückfragen & Kontakt:

Sehbehinderten- und Blindenorganisation "Engel auf Pfoten"
Roland Komuczky
Tel.: 0699/100 924 29
http://www.engelaufpfoten.at

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