Sozialistische Jugend startet AntiFa-Kampagne

"Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!"

Wien (SK) Die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) startet mit heute, 14. April, unter dem Motto "Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!" eine bundesweite Antifaschismus-Kampagne. Unter anderem werden im Rahmen der Kampagne mehr als 80 Aktionstage in ganz Österreich stattfinden. Daneben gibt es noch umfangreiches Kampagnenmaterial, zu dem auch insgesamt drei Broschüren gehören, die umfangreich zum Thema Faschismus und Rechtsextremismus informieren. ****

Andreas Kollross, Vorsitzender der SJÖ, sieht gerade jetzt wieder, "da Rechtsextremismus in Österreich zunehmend an Boden gewinnt", erhöhten Bedarf, aufklärend an die Öffentlichkeit zu treten. "Das Motto der Kampagne weist darauf hin, dass faschistische und rechtsextreme Ideologien antidemokratisch und menschenverachtend sind. Es handelt sich hierbei eben nicht um x-beliebige Meinungen unter vielen, sondern um für ein demokratisches System unhaltbare politische Geisteshaltungen. Um es mit den Worten von Rosa Jochmann auszudrücken: Demokratie ja, aber nur für DemokratInnen", so Kollross.

Kollross weist auch auf die Verantwortung der Politik hin, Rechtsextremismus unter keinen Umständen Vorschub zu leisten: "Wenn PolitikerInnen einen lockeren Umgang mit historisch eindeutig belasteten Begriffen pflegen und die Verbrechen des Faschismus verharmlosen, so bereitet dies den Boden für rechtsextremistische Umtriebe, da dies seitens der rechten Szene als Bestätigung ihrer Meinung aufgefasst wird", erklärte Kollross.

Kollross betont, dass der Faschismus in Europa kein unaufhaltsames Schicksal war, sondern, dass ihn bestimmte Kreise aus Wirtschaft und Politik an die Macht brachten. "Aus der Geschichte lernen heißt Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen. Dies ist jenen vorzuhalten, die der Meinung sind, dass es an der Zeit ist zu vergessen." (Schluss) wf/mm

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