Lopatka: Ferrero-Waldner ist im Gespräch mit den Bürgern

SPÖ-Zick-Zack-Kurs bei Koalitionsfragen findet seine Fortsetzung

Wien, 13. April 2004 (ÖVP-PK) "Keine Angst, Herr Darabos. Die direkte Konfrontation der beiden Kandidaten kommt. Und zwar mit dem TV-Duell am Donnerstag", sagte heute, Dienstag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka in einer Reaktion auf die Angriffe des SPÖ-Bundesgeschäftsführers auf Präsidentschaftskandidatin Dr. Benita Ferrero-Waldner ****

"Während die SPÖ-Spitzen in nervöser Art und Weise versuchen, die Kandidatin anzuschütten, ist Benita Ferrero-Waldner dort, wo es wirklich darauf ankommt und wo sie eindeutig vorne liegt: "Benita fährt in alle Bezirke, gibt täglich Interviews und führt den Dialog mit den Bürgern", so Lopatka. "Frau Bures sollte die Außenministerin einmal einen Tag begleiten, dann wird sie bemerken, dass Benita Ferrero-Waldner sehr wohl über Volksnähe verfügt. Und zwar sicher mehr als ihr grauer Gegenkandidat Heinz Fischer" sagte Lopatka als Reaktion auf den Vorwurf von SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures, wonach die Kandidatin ein "Glaubwürdigkeitsproblem in Sachen Volksnähe" habe.

Die Reaktion von Norbert Darabos auf die Koalitionsaussagen der Salzburger SPÖ-Vorsitzenden Gabi Burgstaller nahm Lopatka mit Verwunderung zur Kenntnis. "Es ist schon amüsant, wenn Darabos nun feststellt, dass es für Koalitionsfestlegungen zu früh ist", sagte der ÖVP-Generalsekretär. Denn zwei Jahre vor der Nationalratswahl sei es gerade die SPÖ, die über ihre Neuorientierung im Verhältnis zur FPÖ und künftige Regierungskonstellationen streite. "Nicht zuletzt Parteichef Gusenbauer trägt ja mit seinem Zick-Zack-Kurs viel zur diesbezüglichen innerparteilichen Verwirrung der SPÖ bei. "Die Aussage von Darabos, dass diesbezügliche Festlegungen verfrüht sind, kann also nur als Kritik an Parteichef Gusenbauer verstanden werden", sagte Lopatka.

Zur Bundespräsidentschaftswahl sagte Lopatka, dass Benita Ferrero-Waldner zielstrebig ihr eigenes Programm verfolge: "Und dabei steht jeder einzelne Bürger im Mittelpunkt, nicht der Gegenkandidat Heinz Fischer", so Lopatka abschließend.

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