ARBÖ zur Unfallbilanz zu den Osterfeiertagen: Kontrolle gehört durch Bewusstseinsbildung unterstützt

Wien (OTS) - Die Unfallbilanz zu den Osterfeiertagen, insbesonders die Gefahr von Alkohol im Straßenverkehr, muss zu politischem Handeln führen. Der ARBÖ verlangt zum wiederholten Mal Bewusstseinsbildungsprogramme im Sinne eines österreichweiten Verkehrssicherheitsprogrammes.

Über den Österreichischen Verkehrssicherheitsfonds im BMVIT können derartige Verkehrssicherheitskampagnen finanziert werden. Das Wunschkennzeichen wird heuer "wiederbelebt". Zigtausend Mal wird dafür der Betrag von 145 Euro als Verkehrssicherheitsbeitrag pro Wunschkennzeichen eingenommen.

Verantwortung für Aufklärung sind in Abstimmung mit den Tageszeitungen und dem ORF als öffentlich rechtliches Medium wahrzunehmen. Der ARBÖ schlägt neuerlich eine Informationssendung des ORF zum Verkehrswesen vor, bei der auch neue Bestimmungen aus der Straßenverkehrsordnung in geeigneter Form aufbereitet und verdeutlicht werden. Alkohol und Sicherheitsgurte sind vorrangig zu behandeln.

Der Verkehrssicherheit ist der ihr gebührende gesellschaftliche und politische Rang zu sichern. Verkehrssicherheit muss noch stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Eine "Nationale Verkehrssicherheitskampagne" soll die Anliegen der Verkehrssicherheit im Bewusstsein der Menschen verstärkt verankern helfen.

Nach Meinung des ARBÖ verdienen Polizei und Gendarmerie größte Anerkennung für ihre Kontrolltätigkeit zu den Osterfeiertagen. Nicht jeder Verkehrsunfall lässt sich jedoch durch verstärke Kontrolle vermeiden.

Wenn Alkohol im Straßenverkehr gerade bei Jugendlichen ein zunehmend ernstes Thema ist, bedarf es einer Bewussteinsbildung bereits in der schulischen Ausbildung, um verkehrsgerechtes Verhalten zu unterstützen.

Bewussteinsbildungskampagnen helfen auch den Eltern, das Gespräch mit Kindern und Jugendlichen zu vertiefen, um deren Verhaltensrichtung positiv zu beeinflussen.

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