ARBÖ: Expertenstreit beenden - Tunnelausbau forcieren

Zweiröhrige Tunnels bedeuten mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer

Wien (OTS) - Die vor drei Jahren eingerichtete Tunnelkommission im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie zur Analyse von Verkehrsunfällen in Tunnels hat bisher gute Arbeit geleistet. Eine bessere Ausstattung in den österreichischen Tunnels im Sinne der Verkehrssicherheit wurde inzwischen mit der ASFINAG und ÖSAG bewirkt.

Die Einsetzung eines Inspektors für die Tunnelsicherheit durch das BMVIT hat sich gleichfalls bewährt.

Der zum wiederholten Mal aufgeflammte Richtungsstreit über die Notwendigkeit von zweiröhrigen Tunnels lässt sich in dieser Kommission nicht vermeiden. Der mehrfach dokumentierte politische Willen, in Österreich zweiröhrige Tunnels zu bauen und daher auch die bisherigen einröhrigen Projekte mit einer zweiten Röhre auszustatten, sollte nicht mehr konterkariert werden.

Der ARBÖ fordert daher die politisch Verantwortlichen auf, zu ihren Zusagen nach dem verheerenden Tauerntunnelbrand, der sich heuer am 29. Mai zum fünften Mal jährt, zu stehen. Zwei Röhren bedeuten höchste Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer, sie bedeuten Fluchtmöglichkeit im Falle eines Brandes.

Es wäre ein schwerer Fehler, bisherige politische Aussagen zurückzunehmen. Die Verkehrssicherheit hat im Angesicht des Tauerntunnelbrandes höchste Priorität.

Der bereits erfolgte Ausbau des Ambergtunnel bei der Umfahrung Feldkirch und die heuer vorgesehene Fertigstellung der zweiten Röhre bei Plabutschtunnel (Phyrnautobahn) und Gräberntunnel (Südautobahn) sollte einen positiven Anlass bieten, dass auch für die übrigen Tunnelstrecken rasch Taten folgen.

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